BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission ist Gerüchten über einen 15-tägigen Aufschub für die griechische Regierung zum Auffinden neuer Geldquellen entgegengetreten. "Uns ist solch eine Fristverlängerung nicht bekannt. Niemand scheint etwas davon zu wissen", sagte Amadeu Altafaj Tardio, Sprecher des EU-Währungskommissars Olli Rehn. Rehns Sprecher drückte vielmehr aufs Tempo. "Wir arbeiten gegen die Uhr und befinden uns schon in der Nachspielzeit."
Eine informierte Person sagte Dow Jones Newswires, Griechenland habe nur bis Sonntag Aufschub bekommen, um ein Loch von 300 Millionen Euro zu stopfen. Über die Frage waren auch die Verhandlungen zwischen den Spitzen der griechischen Regierungskoalition und den internationalen Kreditgebern aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds ohne definitive Einigung auseinander gegangen. Sie hatten sich durch die ganze Nacht bis weit in den Vormittag hineingezogen.
Altafaj Tardio deutete aber an, dass die Kreditgeber auch zustimmen könnten, wenn Griechenland die 300 Millionen Euro an anderer Stelle als bei den Rentnern einsparen würde.
-Von Laurence Norman und Matina Stevis, Dow Jones Newswires,
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February 09, 2012 08:02 ET (13:02 GMT)
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