06.06.2012 17:23
Bewerten
 (0)

EU-Kommission prüft Aufstockung von Staatshilfen für Dexia

    BRÜSSEL (dpa-AFX) - Frankreich, Belgien und Luxemburg wollen die angeschlagene Großbank Dexia stärker stützen. Die drei Länder haben die EU-Kommission gebeten, mehr Staatshilfen zu genehmigen. Das bestätigte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Mittwoch.

 

    "Wir werden das prüfen", sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. Nach Berichten der belgischen Tageszeitung "Le Soir" würden die Staatsgarantien von 45 auf 55 Milliarden Euro steigen. Die drei Regierungen wollten damit Verluste der Bank ausgleichen, die durch sinkende Renditen bei deutschen Staatsanleihen entstehen.

 

    Die EU-Kommission werde bis Ende der Woche über die Aufstockung entscheiden, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Belgiens Finanzminister Steven Vanackere. Dexia wurde im Strudel der Bankenkrise schon zweimal mit Staatshilfen gerettet./alv/hrz/DP/stw

 

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dämpfer für US-Zinswende: Arbeitskosten steigen schwächer - US-Börsen stagnieren -- Rekordverlust für Schweizer Nationalbank -- Airbus, Sharp, BNP Paribas im Fokus

Eurokurs unter 1,10 Dollar. Datenschützer beharren auf globalem Löschanspruch gegen Google. Griechische Börse öffnet am Montag. Chinas Finanzaufsicht untersucht automatisierten Handel. ArcelorMittal wieder mit schwarzen Zahlen. Weidmann will Gläubiger von Krisenländern beteiligen. Gute Prognose überwiegt für Anleger Verlust bei LinkedIn.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die10 innovativsten Länder der Welt

Die heißesten deutschen Überflieger

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Daimler will noch in diesem Jahr einen selbstfahrenden Lastwagen auf einer deutschen Autobahn testen. Was halten Sie davon, dass ein Computer den Fahrer ersetzt?