22.02.2013 07:29
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EU-Kommission sieht schwarz für Spanien - Zeitung

   Die EU-Kommission blickt düster auf Spaniens Arbeitsmarkt und das Schuldenproblem des Landes. Wie die spanische Zeitung "El Pais" berichtet, rechnet Brüssel für das laufende Jahr mit einem Haushaltsloch von 6,7 Prozent der Wirtschaftsleistung und 2014 von 7,2 Prozent, wenn die Regierung nicht härter spart.

   El Pais beruft sich dabei auf ein Entwurfspapier zur EU-Zwischenprognose für Wachstum und Inflation, die am Vormittag offiziell vorgestellt wird. Eigentlich hatte Spanien mit der Kommission vereinbart, das Defizit in diesem Jahr auf 4,5 Prozent zu drücken. Ministerpräsident Rajoy hatte Mitte der Woche eingeräumt, dass auch im vergangenen Jahr die Sparziele verfehlt wurden. Die Neuverschuldung habe sich bei knapp unter 7 Prozent eingepegelt, was auch über der Zielmarke von 6,3 Prozent liegt.

   Schlechte Nachrichten haben die Europa-Beamten auch in puncto Arbeitsmarkt. Sie rechnen damit, dass die Arbeitslosenquote 2013 auf bis zu 27 Prozent steigen wird. Derzeit liegt sie bei rund 26 Prozent. Auch das Wachstum wird schwächer ausfallen, als die spanische Regierung erwartet. Gegenüber dem Vorjahr soll die Wirtschaftsleistung um 1,4 Prozent zurückgehen statt nur um ein halbes Prozent.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/flf

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   February 22, 2013 00:58 ET (05:58 GMT)

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