14.11.2016 21:10
Bewerten
(0)

EU-Staaten wollen Tiefsee-Fischfang reduzieren

DRUCKEN

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Staaten wollen sensible Tiefsee-Fischbestände in den kommenden zwei Jahren weniger befischen. Darauf verständigten sich die EU-Fischereiminister einstimmig am Montagabend bei einem Treffen in Brüssel, wie die slowakische Ministerin Gabriela Matecna mitteilte. Die Slowakei hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Staaten inne.

Tiefsee-Bestände sind besonders empfindlich, da sich die Tiere vergleichsweise langsam vermehren. Nach Angaben der EU-Kommission entfällt im Nordostatlantik etwa rund ein Prozent aller gefangenen Fische auf die Tiefseefischerei. In den vergangenen Jahren sind die Bestände immer knapper geworden. Die damit verbundenen Arbeitsplätze im Fischsektor haben in der Folge ebenfalls abgenommen.

Die Rote Fleckbrasse etwa ist im Ärmelkanal und im Golf von Biskaya stark dezimiert worden. Die EU-Staaten wollen demnach zur Erholung der Bestände beitragen.

Die Meeresschutz-Organisation Oceana hatte in einer kurz zuvor vorgestellten Studie darauf verwiesen, dass 85 Prozent sämtlicher Fisch-Bestände in EU-Gewässern wegen Überfischung beeinträchtigt seien. Durch nachhaltigere Fangmethoden könnten die Vorkommen jedoch innerhalb einiger Jahre deutlich gestärkt werden./asa/DP/stb

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- Dow schließt leichter -- Sinn: Krise der Eurozone nicht vorbei -- Morgan Stanley-Chef: Bitcoin könnte weitere 700% steigen -- Tesla stellt Lkw & Roadster vor

Apple verschiebt Marktstart seines smarten Lautsprechers. Air-Berlin-Chef: Etihad wollte schon vor einem Jahr aussteigen. Tausende protestieren bei Siemens gegen Stellenabbau. Londoner Startup will Bitcoin zum normalen Zahlungsmittel machen. Foot Locker: Hoffnung auf anziehende Sportschuh-Käufe in den USA.

Top-Rankings

KW 46: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 45: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die Länder mit den größten Goldreserven 2017
Wo lagert das meiste Gold?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das sind die bestbezahlten Schauspieler 2017
Wer verdiente am meisten?
Die wertvollsten Unternehmen nach Marktkapitalisierung 2017
Welches Unternehmen macht das Rennen?
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das sind die größten Privatbanken weltweit
Welche Bank macht 2017 das Rennen?
Die besten Städte für Londoner Banker
Welche Stadt bietet die meisten Vorteile?
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass eine Jamaika-Koalition zustande kommt?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Apple Inc.865985
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
BASFBASF11
EVOTEC AG566480
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Siemens AG723610
adidas AGA1EWWW
Deutsche Telekom AG555750
BYD Co. Ltd.A0M4W9