DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat die Ausnahmegenehmigung der Bundesnetzagentur für die geplante Gaspipeline "Opal" grundsätzlich bestätigt. Das habe die deutsche Regulierungsbehörde der Wingas GmbH mitgeteilt, sagte der Geschäftsführer des Kasseler Gasversorgers, Rainer Seele, am Freitag in Düsseldorf.
Die Bundesnetzagentur hatte Ende Februar die Opal-Röhre teilweise von Regulierungsmaßnahmen hinsichtlich des Netzzugangs und der Preisgestaltung befreit. Weil Opal eine transnationale Röhre ist, musste die EU-Behörde die Entscheidung der Bundesnetzagentur noch genehmigen. Eine offizielle Mitteilung der Regulierer steht bislang noch aus.
Die Pipeline soll 480 km lang werden und Gas aus der geplanten Ostseeleitung "Nord Stream" von Greifswald nach Tschechien liefern. Für den Bau der Opal sind Investitionen von rund 1 Mrd EUR vorgesehen. Opal ist ein Gemeinschaftsprojekt von Wingas und der E.ON Ruhrgas GmbH. Letztere ist eine Tochter des Düsseldorfer Versorgers E.ON AG. Wingas ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BASF-Tochter Wintershall und des russischen Konzerns Gazprom.
Webseite: http://www.opal-pipeline.com
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June 19, 2009 04:44 ET (08:44 GMT)
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