EU hilft Entwicklungsländern wegen Krise mit 264 Mio EUR
BRüSSEL (AFP)--Die EU-Kommission stellt 264 Mio EUR für Entwicklungsländer in aller Welt bereit, die besonders unter den Folgen der Finanzkrise leiden. Das Geld soll bedürftigen Staaten in Afrika, der Karibik und dem pazifischen Raum zugute kommen, teilte die Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Die ersten Finanzierungsbeschlüsse für Burkina Faso und Grenada seien angenommen worden, für weitere 17 Länder sollen sie in den kommenden Monaten getroffen werden, darunter die Demokratische Republik Kongo oder den winzigen Inselstaat Tuvalu.
Mit den EU-Hilfen sollten die Staaten "ihre öffentlichen Ausgaben in vorrangigen Bereichen aufrechterhalten können, um die sozialen Folgen der Rezession abzufedern", erklärte die Kommission. Um den Bedarf zu ermitteln, wurden etwa Steuerausfälle geschätzt. Die Gelder ergänzen andere Entwicklungshilfen der Europäischen Union, die unter anderem gezielt für Lebensmittel ausgegeben werden.
DJG/apo
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September 02, 2010 07:57 ET (11:57 GMT)- - 07 57 AM EDT 09-02-10


