13.11.2012 13:06
Bewerten
 (0)

EU in wichtigen Punkten von Basel III weiter uneins

   Von Riva Froymovich

   BRÜSSEL--Die Europäische Union ist in zentralen Punkten des Gesetzentwurfs zur Verschärfung der Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für Banken weiter uneins. Damit ist es unwahrscheinlich, dass die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen im Laufe des Tages den Entwurf mit den verschärften Eigenkapitalvorschriften voranbringen können und es erscheint fraglich, dass die als Basel III bekannten Vorgaben wie geplant am 1. Januar 2013 in Kraft treten können.

   "Ich glaube, dass der 1. Januar gegenwärtig sehr zweifelhaft ist", sagte Philippe Lamberts, der als Vertreter des Europäischen Parlaments an den Verhandlungen über den Entwurf teilnimmt.

   Am Montag hatten Vertreter des Parlaments, der EU-Kommission und der Mitgliedsländer stundenlang verhandelt, konnten sich aber weder in der Frage der Begrenzung der Bonuszahlungen noch bei zusätzlichen Kapitalpuffern oder anderen wichtigen Themen einigen, wie von Teilnehmern verlautete. Bei den wichtigen Themen sei keine Einigung erzielt worden, sagte auch Lamberts. "Alles was schwierig war, bleibt schwierig."

   Die USA hatten bereits Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass sie die von den führenden 20 Industrie- und Schwellenländern (G-20) in Reaktion auf die Finanzkrise vereinbarten strengeren Eigenkapitalrichtlinien nicht wie verabredet zum 1. Januar 2013 einführen werden. Die US-Bankenaufsicht und die Fed hatten mitgeteilt, es seien zu viele Reaktionen der inländischen Institute auf die bisherigen Vorschläge eingegangen. Einen neuen Termin für die voraussichtliche Einführung von Basel III nannten sie nicht.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/sgs/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   November 13, 2012 06:35 ET (11:35 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 35 AM EST 11-13-12

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Deutsche Bank in den USA zu weiterer Millionenstrafe verurteilt -- EU blockiert Fusion von Deutscher Börse und LSE -- STADA korrigiert vorläufige Jahreszahlen -- Ströer, Tesla im Fokus

Unzufriedene Anleger schicken Scout24-Aktie auf Tief seit November. UBS-Analyst: Nur unter diesen Bedingungen kann die Apple-Aktie auf 200 Dollar steigen. SolarWorld verspricht bis 2019 wieder schwarze Zahlen. Mercedes und VW rufen in China fast eine Million Autos zurück. Premierministerin May unterzeichnet historischen Brexit-Antrag.

Top-Rankings

Hier macht Arbeiten Spaß
Die besten Arbeitgeber weltweit
KW 12: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 12: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Der bayerische Handelsverband rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelverkäufe über das Internet. Wäre das auch was für Sie?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
AURELIUS Equity Opp. SE & Co. KGaAA0JK2A
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Apple Inc.865985
EVOTEC AG566480
Allianz840400
BayerBAY001
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
Infineon Technologies AG623100
SAP SE716460