BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission beginnt eine Untersuchung von finanziellen Vereinbarungen zwischen staatlichen Stellen und den deutschen Flughäfen Saarbrücken, Zweibrücken sowie Lübeck-Blankensee. Im Fokus stehen dabei auch Rabatte und Vermarktungsverträge zwischen den Flughäfen und einigen der dort tätigen Fluggesellschaften. Die Untersuchungen sollen klären, ob die betreffenden Vereinbarungen mit den EU-Vorschriften über staatliche Beihilfen vereinbar sind, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.
Die Einleitung einer eingehenden Untersuchung gibt Dritten die Möglichkeit, zu den betreffenden Maßnahmen Stellung zu nehmen. Auch Österreich ist mit dem Flughafen in Klagenfurt betroffen.
Auf der Grundlage der vorliegenden Informationen kann die Kommission nicht ausschließen, dass die vier Flughäfen und die dort tätigen Fluggesellschaften staatliche Beihilfen erhalten haben, die ihnen einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Konkurrenten verschaffen. In einem solchen Fall wären sie mit dem Binnenmarkt unvereinbar, betont die Kommission. Dabei sind der Kommission auch Rabatte für Airlines wie Air Berlin, Germanwings, TUIfly und Ryanair ein Dorn im Auge.
DJG/jhe/nas
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February 22, 2012 06:05 ET (11:05 GMT)
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