04.02.2013 21:05
Bewerten
 (0)

EU will härter gegen Geldwäsche vorgehen - Entwurfspapier

   Von Matina Stevis

   BRÜSSEL--Die EU-Kommission wird am Dienstag härtere Regeln gegen Geldwäsche und die Finanzierung des internationalen Terrorismus vorstellen. Wie aus einem Entwurfspapier hervorgeht, in das das Wall Street Journal Einblick hatte, soll auch der Online-Glücksspielmarkt enger an die Kandare gelegt werden. Auch Firmen und Banken, die nicht aus der EU stammen, sollen die schärferen Vorschriften einhalten müssen.

   Beim Verkauf von Edelsteinen und Edelmetallen gegen Cash, bei dem häufig Geld gewaschen wird, müssen Verkäufer ihre Geschäftspartner schon bei einem Wert von 7.500 Euro sorgfältig prüfen. Das ist die Hälfte des bisher gültigen Betrags, der im Jahr 2005 festgelegt wurde. Die Kommission will durch den Vorstoß auch die Geldwäsche-Bekämpfung in den 27 Mitgliedsstaaten besser in Einklang bringen.

   Firmen sollen auch dazu gezwungen werden, die Behörden genau darüber zu unterrichten, wer die Nutznießer von Gewinnen sind. Auch sollen hohe Beamte und Militärs, Richter und Botschafter genauer unter die Lupe genommen werden. Den strengeren Vorschriften müssten sowohl das EU-Parlament als auch die Mitgliedsstaaten zustimmen, damit sie Gesetzeskraft erlangen können.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   February 04, 2013 14:05 ET (19:05 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 05 PM EST 02-04-13

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt unter 9.000 Punkten -- 25 Banken sollen Stresstest nicht bestanden haben -- US-Börsen leicht im Plus -- Ford, BASF, Amazon, Microsoft im Fokus

Apple will Beats-Musik-App in iTunes aufgehen lassen. Deutsche Bank leidet unter Rückstellungen. S&P hebt Bonitätsnote von Zypern an. Ryanair-Chef unterschreibt für fünf weitere Jahre. FMC besorgt sich 900 Millionen US-Dollar am Bondmarkt. Chiquita lässt Fyffes-Fusion platzen. Cameron: Werden Milliarden-Rechnung aus Brüssel nicht bezahlen.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

So platzieren sich die Deutschen

Die öffentliche Verschwendung

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?