26.01.2013 09:23
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EUR/USD: Bald bei 1,40 USD!?

EMFIS.COM - Der Vertrauensverlust und der Abzug von Geldern durch ausländische Banken, vor allem aus den USA, hatten den privaten Geldmarkt fast zum Erliegen gebracht. Und Europas Institute, die sich einem rasanten Wertverfall ihrer Anleihebestände gegenüber sahen, griffen reichlich zu. Nun, wenig mehr als ein Jahr später, sind die Banken kaum noch auf diese außerordentliche Liquidität angewiesen. Die Eurokrise hat sich entspannt, der Geldmarkt funktioniert wieder und die Banken kommen günstiger an Liquidität. Viele Institute zahlen daher einen großen Teil der Gelder an die EZB zurück, insgesamt 137 Mrd. Euro. Das ist deutlich mehr als erwartet und ein deutlicher Beweis für die zunehmende Stabilität der Eurozone.


Die deutsche Konjunktur zieht wieder an


Kein Wunder, dass dies dem Euro weiter Auftrieb gab. Die EZB steigt langsam aus ihren Sondermaßnahmen aus und das ist gut für das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung. In den USA dagegen spielen die beiden großen Parteien im Fiskalstreit weiterhin mit der Stabilität der Wirtschaft. Und ein echtes Konzept zum Abbau des immensen Staatsdefizits gibt es nicht. Und noch etwas spricht für den Euro: Es verdichten sich die Anzeichen, dass die deutsche Wirtschaft erneut zur Wachstumslokomotive für die Eurozone wird. Nach dem ZEW-Konjunkturindikator und dem Einkaufsmanagerindex legte auch das ifo-Geschäftsklima stärker zu als erwartet. Das erste Quartal wird voraussichtlich noch schwach, aber ab dem zweiten Quartal dürfte die Konjunktur wieder anziehen. Gut möglich, dass die Wachstumsprognosen für Deutschland für das Gesamtjahr angehoben werden müssen.


Fazit

EUR/USD stieg auf den höchsten Stand seit fast einem Jahr. Der Wechselkurs nimmt den Widerstand bei 1,3500 USD ins Visier. An dieser Marke ist EUR/USD Im Februar 2012 gescheitert. Sollte dieser Resist fallen, wovon ich ausgehe, dann geht der Kursanstieg bis zur Marke von 1,40 USD weiter.
 
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