12.11.2012 00:36

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EZB/Asmussen sieht "Menü von Optionen" für Griechenland - Presse


   Vor dem Hintergrund der steigenden Schuldenlast in Griechenland sieht Jörg Asmussen, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), ein "Menü von Optionen", um einen zweiten Schuldenschnitt zu vermeiden. "Mein Eindruck ist, dass der Appetit für eine zweite Restrukturierung extrem niedrig in den Mitgliedsländern ist", sagte Asmussen im Interview mit der belgischen Zeitung De Tijd. "Wir müssen daher auf ein Menü von Optionen blicken, darunter ein freiwilliger Schuldenrückkauf, eine Senkung der Zinsen für ausstehende Kredite und ein höherer Primärüberschuss im griechischen Haushalt."

   Seit dem Schuldenschnitt im März habe sich die griechische Schuldensituation verschlechtert, sagte Asmussen. Das sei eine Folge der stärkeren Wirtschaftseinbrüche und der zu langsamen Privatisierungen. In den nächsten Tagen müsse eine Vereinbarung über neue Maßnahmen in Griechenland und weitere Hilfen aus dem Euroraum gefunden werden, um die Schuldentragfähigkeit sicherzustellen. Am Montag treffen sich die Finanzminister der Eurogruppe in Brüssel.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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   November 09, 2012 18:00 ET (23:00 GMT)

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Kommentare zu diesem Artikel

Chartlord schrieb:
12.11.2012 09:28:42

Blödsinn, als ob Privatisierungen positive Wirtschaftsimpulse bringen. Das Gegenteil ist der Fall. Neue zusätzliche Arbeitslosigkeit und Konsumrückgang sonst nix.

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