04.04.2013 15:14
Bewerten
 (2)

EZB-Chef Draghi: Fragmentierung im Währungsraum muss untersucht werden

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hält sich mit zusätzlichen Initiativen gegen die immer noch starke Fragmentierung der Kreditmärkte im Währungsraum zunächst zurück. Mögliche Maßnahmen müssten genau auf ihre Wirkung hin untersucht werden, sagte EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Draghi bezog sich vor allem auf die Problematik, dass kleine und mittlere Unternehmen in Krisenländern wie Spanien oder Italien derzeit wesentlich höhere Zinsen für Bankkredite zahlen müssen als in stabilen Ländern wie Deutschland oder Frankreich.

    Der EZB-Chef wies auch darauf hin, dass die Geschäftsbanken bereits jetzt bestimmte Kredite bei der Notenbank als Sicherheit gegen Zentralbankgeld einreichen können. Der Frage, warum ein derartiges Vorgehen in einigen Ländern wirke und in anderen nicht, müsse nachgegangen werden. Möglicherweise könnten die nationalen Notenbanken oder Institutionen wie die Europäische Investitionsbank (EIB) eine Rolle spielen, um das Problem zu lösen.

    Draghi wies zugleich darauf hin, dass die Erfahrungen von Notenbanken anderer Länder mit bestimmten Kreditprogrammen nicht allzu ermutigend seien. Beispielsweise die Bank of England hatte vergangenen Sommer ein Programm installiert, mit dem die Kreditvergabe der Geschäftsbanken angeregt und die Kosten für Bankkredite reduziert werden sollen. Beobachter werten den Erfolg des sogenannten "Funding for Lending Scheme" bisher als bescheiden./bgf/hbr

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Dow leichter -- Fusionsfantasie lässt Potash-Aktie steigen -- Apple soll bis zu 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen -- VW-Chef: Lieferstreit hat Folgen -- GAZPROM, Evonik im Fokus

Lufthansa-Aktie kann sich wohl im DAX halten - S&T im TecDax erwartet. So witzig nimmt Microsoft Apples MacBook Air aufs Korn. Wen nehmen aktivistische Investoren nach STADA ins Visier? Wirecard-Aktie legt nach Analystenlob kräftig zu. Sprit-Skandal bei Mitsubishi weitet sich aus.
Diese deutschen Krankenkassen sind beliebt
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Apples iPhone 7 steht vor der Tür. Kaufen Sie sich das neue Modell?