18.02.2013 07:18
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EZB-Direktor Asmussen fordert Privatisierungen in Zypern

   EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat sich erneut für Finanzhilfen an Zypern ausgesprochen, fordert aber zugleich "weitreichende Privatisierungen". Nach der Wahl müsse man sehen, ob man so ein Programm "vernünftig verhandeln kann", sagte Assmussen nach dapd-Angaben am Sonntag im ARD-Bericht aus Berlin. Die Regierung in Nikosia benötigt zur Stabilisierung ihrer taumelnden Wirtschaft rund 17 Milliarden Euro.

   Der Bankensektor des Landes, der sieben bis acht Mal der Größe des Landes entspräche, müsse geordnet verkleinert werden, forderte Asmussen weiter. Damit ein Hilfsprogramm beschlossen werden könnte, müsse Zypern in Vorleistung gehen. "Zypern muss die Transparenz deutlich erhöhen". Die Mittelmeerinsel gilt als Hort der Geldwäsche und Steueroase.

   Bei der Wahl am Sonntag verfehlte der konservative Politiker Nicos Anastasiades knapp den Wahlsieg in der ersten Runde. Bei der Stichwahl am kommenden Sonntag trifft er auf Stavros Malas, der knapp 27 Prozent der Stimmen erhielt. Malas wird von der kommunistischen Akel-Partei unterstützt, aus der auch der scheidende Präsident Demetris Christofias kommt.

   DJG/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   February 18, 2013 00:48 ET (05:48 GMT)

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