18.06.2013 08:20
Bewerten
 (8)

EZB/Draghi: Konjunktur erholt sich langsam auf niedrigem Niveau

   Von Andreas Plecko

   Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, sieht eine langsame Konjunkturerholung in der Eurozone, allerdings ausgehend von einem niedrigen Niveau. Das Exportwachstum dürfte von einer Belebung der Weltwirtschaft profitieren, sagte der Währungshüter laut Redetext bei einer Ansprache in Jerusalem. Die Binnennachfrage sollte von der lockeren Geldpolitik, von den niedrigeren Ölpreisen sowie dem höheren Verbrauchervertrauen und den Wohlstandseffekten gestützt werden, die aus der Erholung der Finanzmärkte seit dem vergangenen Sommer resultieren.

   Der EZB-Rat habe betont, dass die Geldpolitik so lange wie nötig stimulierend bleibe. In der nächsten Zeit werde der EZB-Rat alle Wirtschafts- und Finanzdaten genau analysieren. "Falls nötig, stehen wir zum Handeln bereit", bekräftigte Draghi. Anfang Juni hatte die EZB ihren Leitzins auf dem Rekordtief von 0,50 Prozent belassen. Wegen der anhaltenden Wirtschaftsschwäche im Euroraum schließen manche Ökonomen eine weitere Zinslockerung nicht aus, wenngleich der Effekt gering bleiben dürfte, weil das Zinsniveau schon so niedrig ist.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/apo/sgs

   (END) Dow Jones Newswires

   June 18, 2013 02:15 ET (06:15 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 15 AM EDT 06-18-13

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones zum Schluss leicht im Plus -- Rocket Internet: Großaktionär reduziert Beteiligung -- STADA erhält verbindliche Offerte von Advent -- Apple, Tesla im Fokus

Nordex senkt Umsatzprognose. US-Finanzminister: Steuerreform kommt noch vor der Sommerpause. GERRY WEBER rechnet erneut mit Umsatz-Minus. Analysten glauben: Diese Firma könnte Warren Buffett als nächstes übernehmen. Glencore schafft den Sprung in die Gewinnzone. RWE: Abstufung durch Merrill Lynch belastet.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
TeslaA1CX3T
Nordex AGA0D655
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BayerBAY001
Apple Inc.865985
Kohl`s Corp.884195
Rocket Internet SEA12UKK
BASFBASF11
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
Wirecard AG747206
E.ON SEENAG99