28.01.2013 10:21
Bewerten
 (1)

EZB: Geldmengenwachstum schwächt sich ab - Kreditvergabe weiter rückläufig

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Dezember abgeschwächt. Nach einem Zuwachs von 3,8 Prozent im November wuchs die Geldmenge M3 zum Jahresende zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozent. Das teilte die Europäische Zentralbank (ezb) am Montag in Frankfurt mit. Trotz der Abschwächung wächst die Geldmenge derzeit deutlich stärker als vor Jahresfrist. Seinerzeit war das Wachstum etwa halb so stark wie aktuell. Bankvolkswirte hatten für Dezember eine höhere Rate von 3,9 Prozent erwartet.

 

    Im aussagekräftigeren Dreimonatszeitraum (Oktober bis Dezember) zeigt der Trend weiter nach oben. Das breite Geldmengenaggregat M3 stieg um 3,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im vorherigen Zeitraum. Die Kreditvergabe an den privaten Sektor blieb unterdessen schwach. Sie sank im Jahresvergleich um 0,7 Prozent. Wegen der schwachen Konjunktur insbesondere in Südeuropa ist die Kreditvergabe seit über einem halben Jahr rückläufig./bgf/jkr

 

Heute im Fokus

DAX schließt mit Zuschlägen über 3 Prozent -- Wall Street deutlich im Plus -- ESM-Chef will Athen keine weitere Zinssenkungen geben -- Amazon, Daimler, Fresenius, Fielmann im Fokus

Lidl will selber Eiscreme produzieren. Instagram lässt mehr Bildformate zu. Apple lädt zu Neuheiten-Präsentation am 9. September. Informelle Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole. Bayer nun auch in Deutschland wegen Antibabypille vor Gericht. Postbank läuft sich für Börsengang warm. Fiat-Chef Marchionne führt Ferrari laut Insidern an die Börse. Google: EU-Wettbewerbsvorwürfe sind falsch. Apples Watch dürfte Fitbit-Geräten den Rang ablaufen.
Die niedrigsten Neuzulassungen

Wer brilliert in der Wirtschaftswelt?

Diese Firmen patentieren am meisten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Was verdient man bei Google?

Welcher Darsteller verdient am meisten?

Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?

Produkte von Google, die keiner kennt

Heute sind sie Milliardäre

mehr Top Rankings

Umfrage

Der deutsche Leitindex kann die Marke von 10.000 Punkten zum Wochenauftakt vorbörslich nicht mehr verteidigen. Wo sehen sie den DAX in einem Monat?