12.02.2013 11:03
Bewerten
 (0)

EZB-Vizepräsident Constancio warnt vor Manipulationen der Wechselkurse

    HELSINKI (dpa-AFX) - Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Vitor Constancio, hat vor Manipulationen der Wechselkurse gewarnt. "Es sollen keine einseitigen Interventionen am Devisenmarkt erfolgen", sagte er am Dienstag am Rande eine Konferenz in Helsinki. Die Wirtschafts- und Geldpolitik solle sich auf binnenwirtschaftliche Ziele ausrichten. Wechselkurse sollten nicht das Ziel der Politik sein.

 

    Constancio erwartet zudem keine großen Veränderungen der makroökonomischen Projektionen der EZB im nächsten Monat. Präsident Mario Draghi hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Auswirkungen des gestiegenen Euro-Wechselkurses auf die Projektionen für die Preisentwicklung und das Wirtschaftswachstum zu überprüfen. Eine Senkung der Inflationsprojektionen hätte die Wahrscheinlichkeit für eine weitere geldpolitische Lockerung der EZB erhöht. Laut Constancio berücksichtigt die EZB die Wechselkurse nur, falls sie die Inflation beeinflussen.

 

    Wie Draghi sieht auch Constancio weitere Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum. Einen "Währungskrieg" sieht Constancio derzeit nicht. Dieser müsse unbedingt vermieden werden./jsl/jkr

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Plus ins Wochenende -- Dow: Yellen-Effekt verpufft -- US-Wirtschaft wächst schwach -- VW will wohl Milliarden in Batteriefabrik für E-Autos investieren -- SGL, Google und Oracle im Fokus

Bank of America versucht erneut Kreditkartentochter MBNA zu verkaufen. Monsanto-Managern winkt Millionen-Regen bei Übernahme. Air France tankt nach Sprit-Protesten mehr im Ausland. EU verschärft erneut Sanktionen gegen Nordkorea. Aktionäre von DMG Mori sollen Abfindung von 37,35 Euro erhalten. Yellen: Leitzinserhöhung in den kommenden Monaten angemessen. BMW & Co.: Autobauer rufen in den USA Millionen Wagen zurück.
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Unternehmen sind fantastisch erfolgreich
IT-Gründer ohne Technik-Know-How
Welcher amerikanische Investor ist am vermögendsten?
Wer hatte das größte Emissionsvolumen?
Diese Top 20 haben zur Verbessung der Welt beigetragen
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?