26.12.2012 15:07
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Toyota will wieder an Volkswagen und GM vorbeiziehen

Ehrgeizige Pläne
Der japanische Autokonzern Toyota hofft im kommenden Jahr trotz des nach wie vor starken Yen und der Schwierigkeiten in China auf Rekordabsätze.
Die Japaner wollen ihre weltweiten Verkäufe im kommenden Jahr um zwei Prozent auf 9,91 Millionen Fahrzeuge steigern und den dramatischen Absatzeinbruch nach der Erdbebenkatastrophe 2011 vollends hinter sich lassen.

   Auch für 2012 sieht sich Toyota auf einem guten Weg, nach zwei Jahren wieder an General Motors und Volkswagen vorbeizuziehen und 9,7 Millionen Fahrzeuge an den Mann zu bringen. GM hat in den ersten neun Monaten des Jahres 6,95 Millionen Fahrzeuge verkauft, VW in den ersten elf Monaten 8,29 Millionen.

   Trotz des angepeilten Rekords für 2013 bescheinigt Analyst Masahiro Fukuda vom Branchendienst Fourin Toyota eine eher konservative Planung. Angesichts der boomenden Automärkte in den USA, Südostasien, Brasilien und Indien wären 10 Millionen Fahrzeuge möglich, so der Branchenbeobachter. In die Karten spielt Toyota auch der sich wieder abschwächende Yen, der den tiefsten Stand zum Dollar seit 20 Monaten erreicht hat, und so den Export günstiger macht.

   Allerdings hat Toyota auf dem weltgrößten Automarkt China immer noch Probleme. Japan und China führen einen Territorial-Streit um eine Inselgruppe im Pazifik. Das hat in China zu Protesten und einem Boykott japanischer Produkte geführt.

   Zwar verbessert sich die Lage für Toyota in China wieder. Aber ein Absatzrückgang von 22 Prozent im November macht deutlich, dass die Situation alles andere als normal ist. Gesonderte Prognosen für China hat der Konzern bislang noch nicht veröffentlicht.

   Zu schaffen macht Toyota auch der Heimatmarkt, nachdem die staatlichen Subventionen für den Autokauf ausgelaufen sind. In Japan erwartet Toyota einen Absatzrückgang um 15 Prozent auf gut 2 Millionen Fahrzeuge.

Dow Jones Newswires Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 08 36 AM EST 12-26-12

Bildquellen: iStock/pilip76
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