27.03.2013 17:49
Bewerten
 (0)

Neue EADS-Strukur beschert Daimler Milliardenertrag

Einmalige positive Effekte
Im Zuge der neuen EADS-Aktionärsstrukur hat der Automobilhersteller Daimler eine Neubewertung seiner Anteile am Luft- und Rüstungskonzern vorgenommen.
Die beschert den Schwaben einmalige positive Effekte im Milliardenbereich.

   Daimler hatte sich im vergangenen Dezember von einem Teil seiner Anteile am europäischen Konzern EADS getrennt. Am Mittwoch war auf der außerordentlichen Hauptversammlung der European Aeronautic Defence and Space Co (EADS) beschlossen worden, die bisherige Aktionärsvereinbarung mit Daimler aufzulösen.

   Dadurch ergeben sich für Daimler Veränderungen in der Bilanzierung: Ab dem zweiten Quartal des laufenden Jahres werden die verbleibenden Anteile an EADS nicht mehr mit dem anteiligen Eigenkapital an dem Luft- und Raumfahrtkonzern bewertet, sondern mit dem aktuellen Börsenkurs der EADS-Aktie.

   Aus dieser Neubewertung ergibt sich im zweiten Quartal ein einmaliger Ertrag von 2,7 Milliarden Euro. Davon entfallen 1,35 Milliarden auf den weiterhin gehaltenen Anteil von 7,5 Prozent der EADS-Aktien. Dabei handelt es sich um einen reinen Buchgewinn, der keine Auswirkungen auf den Cashflow hat. Zudem wird der Gewinn je Aktie im laufenden Jahr um 1,25 Euro aufgebessert.

   Daimler wolle sich auf das Kerngeschäft fokussieren und beabsichtige wie angekündigt auch weiterhin, den noch verbleibenden EADS-Anteil zu verkaufen, bekräftigte Finanzchef Bodo Uebber. "Über einen genauen Zeitpunkt des Verkaufs ist noch keine Entscheidung gefallen."

   Schon im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte ein Teilverkauf der Anteile für einen Sonderertrag von 709 Millionen Euro gesorgt. Während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 2 Prozent auf gut 8,6 Milliarden Euro fiel, legte das Konzernergebnis wegen dieses Einmaleffektes um 8 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zu.

   Kontakt zum Autor: ilka.kopplin@dowjones.com DJG/iko/ncs/mgo Dow Jones Newswires

Bildquellen: Daimler AG, ben bryant / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant6
  • Alle8
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Daimler AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.05.2015Daimler buyDeutsche Bank AG
13.05.2015Daimler market-performBernstein Research
12.05.2015Daimler market-performBernstein Research
11.05.2015Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
11.05.2015Daimler buyDeutsche Bank AG
20.05.2015Daimler buyDeutsche Bank AG
11.05.2015Daimler buyDeutsche Bank AG
07.05.2015Daimler buyCommerzbank AG
06.05.2015Daimler buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
05.05.2015Daimler buyGoldman Sachs Group Inc.
13.05.2015Daimler market-performBernstein Research
12.05.2015Daimler market-performBernstein Research
11.05.2015Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
29.04.2015Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
29.04.2015Daimler HoldKepler Cheuvreux
16.03.2015Daimler SellUBS AG
04.08.2014Daimler UnderweightBarclays Capital
23.07.2014Daimler Reduceequinet AG
21.07.2014Daimler Reduceequinet AG
17.07.2014Daimler Reduceequinet AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Daimler AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Daimler AG Analysen

Heute im Fokus

DAX verliert -- Dow startet in Rot -- ESM-Chef Regling warnt vor Staatspleite Griechenlands -- Deshalb würde Google-Chef Larry Page in Deutschland keine Firma gründen --Apple, Ryanair im Fokus

Ukraine ermittelt gegen UniCredit-Kunden wegen mutmaßlicher Rebellenhilfe. China stärkt Armee wegen Inselstreit mit Nachbarstaaten. sentix: Weniger Anleger rechnen mit Grexit. Deutsche und Commerzbank leiden unter Griechenland und Spanien. Parlamentarier in Athen stellt erneut Rückzahlung an IWF infrage.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Die Schweizer Steuerverwaltung präsentiert die Namen möglicher deutscher und anderer ausländischer Steuerbetrüger im Internet. Was halten Sie von diesem Schritt?