11.12.2012 09:50
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'Ekathimerini': IWF und Deutschland streiten über Athens Schuldenrückkauf

    ATHEN (dpa-AFX) - Der Konflikt zwischen Eurogruppe und Internationalem Währungsfonds (IWF) um die Sanierung Griechenlands droht sich laut einem Zeitungsbericht erneut zuzuspitzen. Grund ist das Schuldenrückkaufprogramm Athens, wie die griechische Tageszeitung "Ekathimerini" am Montagabend berichtete. Demnach dürften die zehn Milliarden Euro aus dem europäischen Rettungsfonds nicht ausreichen, um die anvisierten 30 Milliarden Euro an Staatsanleihen vom Markt zu nehmen. Während der IWF darauf bestehen soll, den Schuldenberg um diese Summe zu verringern, soll Deutschland ablehnen, dass Athen weiteres Geld erhält.

 

    Dem Bericht nach kommt der Schuldenrückkauf Athen teurer zu stehen als geplant, weshalb neue Mittel erforderlich wären, um das Ziel zu erreichen. Athen soll im Rahmen des Programms bislang im Schnitt 33 Prozent der Nominalwerte aufbieten müssen. Um die bis zur Verlängerung der Ankaufsfrist eingereichten Anleihen im Volumen von 26,3 Milliarden Euro vom Markt zu nehmen, müsse Griechenland damit etwa neun Milliarden Euro in die Hand nehmen, berichtet 'Ekathimerini' nach Kreisen. Die ursprüngliche Rechnung - zehn Milliarden Euro zu leihen, um Papiere im Wert von 30 Milliarden aufzukaufen und Schulden in Höhe von 20 Milliarden Euro loszuwerden - würde damit nicht aufgehen./hbr/bgf

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