NEW YORK (dpa-AFX) - Der Computerspiele-Entwickler Electronic Arts (EA) <ERTS.NAS> <ERT.ETR> hat sein Geschäftsjahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen, bekam die Probleme zuletzt aber wieder besser in Griff. In dem Ende März abgelaufenen vierten Geschäftsquartal reduzierte EA den Verlust auf 42 Millionen
Dollar von 94 Millionen ein Jahr zuvor. Das wurde durch Sparmaßnahmen wie Stellenabbau und eine geringere Zahl der Spiele-Titel erreicht, wie das US-Unternehmen nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Fürs gesamte Jahr stand damit unterm Strich immer noch ein Minus von knapp 1,09 Milliarden Dollar. Schon im Geschäftsjahr davor hatte EA 454 Millionen Dollar verloren.
Electronic Arts machten im vergangenen Jahr hohe Entwicklungskosten und ein schlechterer Spiele-Absatz als erwartet zu schaffen. Das Unternehmen setzt nun die Hoffnungen unter anderem in eine Reihe neuer Titel für Nintendos populäre Spielekonsole Wii.
Im vierten Geschäftsquartal sank der Umsatz um 24 Prozent auf 860 Millionen Dollar. Fürs gesamte Jahr legten die Erlöse um 15 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar zu./so/DP/tw