21.11.2012 14:01
Bewerten
 (0)

Energieverbände fordern zügigen Ausbau der Übertragungsnetze

    LINDAU (dpa-AFX) - Für eine sichere Stromversorgung ist nach Ansicht der Energieversorger in Süddeutschland ein zügiger Ausbau von Übertragungsnetzen notwendig. Darüber hinaus werde man auf schnell regelbare Kraftwerke nicht verzichten können, betonte Norbert Breidenbach, Vorsitzender des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW), am Mittwoch in Lindau. "Es wird kritische Momente geben - vor allem im Winter, wenn Sonne und Wind fehlen und gleichzeitig ein deutlich höherer Bedarf an Strom besteht", sagte er am Rande einer Expertentagung.

 

    Rund 100 Fachleute der bayerischen und baden-württembergischen Energiewirtschaft sowie Wissenschaftler und Vertreter aus Ministerien und Behörden treffen sich noch bis diesen Donnerstag am Bodensee. Die Experten sehen die Sicherstellung der Versorgung mit Blick auf die Energiewende als enorme Herausforderung. "Große Lastschwerpunkte werden zukünftig nach wie vor im Süden verankert sein. Dagegen werden die Erzeugungsschwerpunkte zum einen immer stärker in den Norden verlagert und zum anderen noch weiter dezentralisiert", sagte Rudolf Kastner, Präsident des Verbandes für Energie- und Wasserwirtschaft (VfEW) Baden-Württemberg.

 

    Nach Ansicht beider Verbände ist es nötig, schnellstmöglich die Strom- und Gasinfrastruktur noch enger zu verzahnen. "Erdgas wird ein Garant für das Gelingen der Energiewende sein", sagte Breidenbach. Es sei in diesem Prozess der wichtigste Partner von Sonne, Wind und Co.. Durch den Einspeisevorrang der subventionierten erneuerbaren Energien werde jedoch der Betrieb der konventionellen Kraftwerke durch sinkende Auslastung zunehmend unrentabel. Beide Verbände fordern daher, die Fördermechanismen für die erneuerbaren Energien im Hinblick auf den künftigen Bedarf neu zu überdenken./bkl/DP/zb

 

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu E.ON AG (spons. ADRs)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

RSS Feed

Analysen zu E.ON AG (spons. ADRs)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
Keine Analysen gefunden.
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

EON Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Zalando erwartet ersten operativen Gewinn -- HP mit weniger Umsatz und Gewinn -- Apple auf Rekordwert -- Twitter will angeblich von Justin Bieber unterstütztes Start-up kaufen

K+S verlängert Vertrag von Salz-Vorstand. Nordex erhält Auftrag aus den USA. Saudi-Arabien weiter gegen geringere Ölförderung. Juncker: Mitgliedsländer sollen bei Investitionsfonds mitziehen. Infineon beteiligt sich am Partner Schweizer Electronic. Samsung verkauft Teile des Chemie- und Verteidigungsgeschäfts. Chefwechsel bei Thomas Cook.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?