Rom (aktiencheck.de AG) - Der italienische Öl- und Erdgaskonzern Eni S.p.A. teilte am Donnerstag mit, dass der französische Versorger Electricité de France (EDF) in das South Stream-Projekt einsteigen wird.
Wie Eni am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde in Anwesenheit des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi eine Vereinbarung zwischen Eni und dem russischen Erdgaskonzern Gazprom (Gazprom (Spons ADRs)) unterzeichnet, die den Einstieg von EDF in das South Stream-Projekt vorsieht. Bei dem Projekt handelt es sich um die geplante Erdgas-Pipeline, die Russland und die Europäische Union über das Schwarze Meer verbinden soll. Die Einzelheiten der Kooperation sollen laut Eni in den kommenden Monaten ausgehandelt werden.
Die Aktien von Eni und Gazprom schlossen am Donnerstag bei 16,97 Euro (-0,18 Prozent) bzw. 14,92 Euro (-1,13 Prozent), während der Anteilschein von EDF zuletzt bei 35,18 Euro notierte (-1,59 Prozent).
(03.12.2009/ac/n/a)