05.04.2013 15:00
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US-Beschäftigungszahl steigt deutlich schwächer als erwartet

Enttäuschung am Markt
Die US-Wirtschaft hat im März deutlich weniger neue Arbeitsplätze geschaffen als erwartet.
Die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft stieg nur um 88.000 Stellen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Zuwachs um 190.000 Stellen gerechnet.

    Der Stellenaufbau für den Vormonat wurde auf 268.000 (zunächst 236.000) nach oben korrigiert. Die Arbeitslosenquote für März fiel laut Regierungsangaben von 7,7 Prozent im Vormonat auf 7,6 Prozent. Zuletzt lag die Quote Ende 2008 niedriger. Ökonomen hatten mit einer unveränderten Quote gerechnet. Die US-Notenbank hatte im Dezember beschlossen, dass sie ihre sehr expansive Geldpolitik fortsetzen will, bis die Quote unter die Marke von 6,5 Prozent gesunken ist.

    Die durchschnittlichen Stundenlöhne stagniert hingegen überraschend, hieß es weiter. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Stundenlöhne in den USA noch um revidierte 0,1 Prozent (zunächst 0,2 Prozent) geklettert. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit stieg im März leicht von 34,5 auf 34,6 Stunden. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

    Mit der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten stieg der Kurs des Euro zunächst auf ein Tageshoch bei 1,3026 US-Dollar. Im weiteren Handelsverlauf viel die Gemeinschaftswährung wieder etwas zurück und stand am Nachmittag bei 1,3001 Dollar. Am deutschen Rentenmarkt erreichte der Bund-Future zeitweise ein Tageshoch bei 146,54 Punkten und fiel im weiteren Handel auf 146,34 Punkte zurück.

WASHINGTON (dpa-AFX)

Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com
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