07.06.2012 14:23
Bewerten
(3)

Eon-Chef Teyssen fordert Hartz-IV-Zuschlag für Ökostrom

DRUCKEN
    HAMBURG (dpa-AFX) - Eon -Chef Johannes Teyssen fordert zur Abfederung steigender Stromkosten in Folge der Energiewende einen Zuschlag für Hartz-IV-Empfänger. Es müsse einen "Ausgleich der staatlich verursachten Mehrkosten beim Strom" geben, sagte Teyssen "Spiegel Online". Der Staat solle Erhöhungen der Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien für Hartz-IV-Empfänger übernehmen.

 

    Die Umlage, die alle Verbraucher über ihre Stromrechnung zahlen, liegt derzeit bei 3,59 Cent pro Kilowattstunde. Im kommenden Jahr könnte sie auf mehr als fünf Cent steigen, Teyssen rechnet mit Mehrkosten von bis zu 50 Euro für die Verbraucher. "Das ist für Menschen mit geringem Einkommen ein ernsthaftes Problem."

 

    Teyssen wies auf Ungleichheiten in der Versorgung Arbeitsloser hin. "Hartz-IV-Empfänger bekommen die Verteuerung ihrer Heizkosten in voller Höhe erstattet", sagte er. Für die Strompreise gelte das hingegen nicht, dabei seien auch dies Kosten, denen Verbraucher kaum ausweichen können. "Es sind politische, nicht unternehmerische Entscheidungen gefallen, die Strom teurer machen", sagte Teyssen. "Jetzt kann die Regierung nicht sagen: 'Damit haben wir nichts zu tun.'"

 

    Die bisherige Politik der Energiewende kritisierte der Eon-Chef als konzeptlos. "Es ist noch nicht einmal klar, woran wir ihren Erfolg messen", sagte er. "Ich bezweifle, dass noch jemand die Energiewende steuert. Es gibt etliche Strategien, und jeder steuert in eine andere Richtung."/jha/jsl

 

Nachrichten zu E.ON sp. ADRs

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu E.ON sp. ADRs

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
Keine Analysen gefunden.
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

The rise of Tiger and Dragon: Die besten Aktien aus China!

China ist das Bevölkerungsreichste Land der Erde. Mit einem zuletzt gemeldeten Wirtschaftswachstum von fast 7 % im 1. Halbjahr 2017 ist das Land auf bestem Wege, das eigene Wachstumsziel zu übertreffen. Erfahren Sie im neuen Anlegermagazin, bei welchen chinesischen Aktien vielversprechende Zukunftsaussichten bestehen und warum.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

E.ON sp. ADRs Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX schließt kaum bewegt -- Dow Jones endet leichter -- Rekordverlust für GroKo-Parteien -- Wem gehören eigentlich die meisten Bitcoins? -- ifo-Geschäftsklima, Tesla, E.ON, RWE im Fokus

thyssenkrupp besorgt sich über 1 Milliarde Euro am Kapitalmarkt. Müder Verkaufsstart für iPhone 8? Tim Cook widerspricht. Lufthansa steigen auf höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Voltabox will bei Börsengang 150 Millionen Euro erlösen. Unilever kauft südkoreanischen Kosmetikhersteller.

Top-Rankings

KW 38: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 38: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 37: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Bizarre Steuereinnahmen
Das sind die bizarrsten Steuereinnahmen der Welt
Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Banken wurden für die Finanzkrise am härtesten bestraft
Welche Bank zahlte am meisten?
mehr Top Rankings

Umfrage

Angela Merkel kann zwar voraussichtlich vier weitere Jahre regieren - aber nur mit dem größten Verlust in der Geschichte ihrer Union. Hätten Sie sich einen neuen Kanzler gewünscht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Nordex AGA0D655
CommerzbankCBK100
Bitcoin Group SEA1TNV9
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
Lufthansa AG823212
BASFBASF11
RWE AG St.703712