DÜSSELDORF (dpa-AFX) -
Eon-Personalvorstand Regine Stachelhaus sieht den Energiekonzern bei seinem massiven Sparprogramm auf dem richtigen Weg. "Wir liegen gut im Plan", sagte die Managerin dem "Handelsblatt" (Online-Ausgabe). Der erste Meilenstein sei der Tarifvertrag zu "Eon 2.0" gewesen, der Vorruhestandsregelungen, Abfindungen und die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft vorsieht. "Das war der Rahmen für den sozialverträglichen Abbau, der inzwischen bei vielen Tochtergesellschaften konkretisiert wurde. Wir sind hier sehr, sehr weit gekommen", betonte Stachelhaus.
Eon hatte vor dem Hintergrund des deutschen Atomausstiegs 2011 tiefe Einschnitte angekündigt. Weltweit fallen im Rahmen des Sparprogramms 11 000 der weltweit rund 80 000 Stellen weg, darunter 6000 in Deutschland. Schwerpunkt ist die Verwaltung. Der Umbau umfasst fast 60 Projekte. Daraus sind laut Stachelhaus 3000 Maßnahmen entstanden, die in den Abteilungen umgesetzt würden. "Wir sind also schon in der Detailarbeit", so die Eon-Managerin. Wie viele Stellen bereits abgebaut seien, sagte sie zwar nicht: "Wir können aber heute davon ausgehen, dass wir unsere Ziele bis 2015 erreichen werden."
Der Konzern komme auch bei seinem Ziel voran, den Anteil von Frauen in Führungspositionen von elf Prozent verdoppeln. "Wir liegen im Plan. Wir sind jetzt bei knapp 13 Prozent", sagte Stachelhaus./yyzz/DP/sf