18.11.2012 14:05
Bewerten
 (0)

Nintendo startet US-Verkauf von Wii U

Erfolg dringend nötig: Nintendo startet US-Verkauf von Wii U | Nachricht | finanzen.net
Erfolg dringend nötig
Für Nintendo schlägt die Stunde der Wahrheit: Der Spielespezialist hat am Sonntag den Verkauf seiner neuen Konsole Wii U in den USA gestartet.
Vom Erfolg des neuen Geräts hängt maßgeblich auch die Zukunft der japanischen Traditionsfirma ab. Denn die Wii U muss nicht nur gegen die gewohnte Konkurrenz wie Sonys Playstation oder Microsofts Xbox, sondern auch ein neues Verhalten der Spieler, die viel Zeit mit günstigen Spielen auf Smartphones und Tablets verbringen. In Deutschland kommt die Konsole Ende November auf den Markt.

    Nintendo will hat bei der Wii U sein Spielekonzept weiterentwickelt. Zur Bedienung gibt es einen Controller mit integriertem Touchscreen, auf dem zusätzliche Informationen angezeigt werden oder das Game auch komplett weitergespielt werden kann. Im Gegensatz zur Wii haben die Bilder jetzt auch volle HD-Auflösung. Damit zieht Nintendo bei der Bildqualität mit Playstation und Xbox gleich.

    Die vor sechs Jahren gestartete Wii wurde zu einem Überraschungshit und veränderte die Branche. Die Wii war zwar technisch den Konkurrenz-Geräten von Sony und Microsoft unterlegen. Aber dafür war die günstiger und punktete mit ihrer innovativen bewegungsempfindlichen Steuerung. So lockte sie auch viele Frauen, Senioren und Gelegenheitsspieler an - Zielgruppen, um die sich die Industrie zuvor vergebliche bemühte.

    Bislang wurden über 97 Millionen Wii-Geräte verkauft, während die Playstation 3 und die Xbox 360 bei rund 70 Millionen liegen. Zuletzt sackten die Verkäufe jedoch stark ab, was Nintendo in rote Zahlen drückte. Zudem bekam der vorherige Hoffnungsträger - die neue mobile Konsole Nintendo 3DS mit ihrem dreidimensionalen schon deutlich die Konkurrenz von Smartphone und Tablet zu spüren. Die Verkäufe zogen erst nach einer Preissenkung an.

    Die Wii U stellt damit auch das bisherige Geschäftsmodell von Nintendo auf die Probe. Zum Start ist die Konsole weitgehend ausverkauft - aber es ist unklar, wie schnell die Produktion angelaufen ist. Branchenanalyst Michael Pachter sagte der Finanznachrichtenagentur Bloomberg, die Wii U könnte noch in den kommenden sechs Monaten schwer zu kriegen sein und dann auf einen Absatz um die zehn Millionen Geräte pro Jahr kommen. Das wäre weniger als bei der Wii.

    Einige Branchenbeobachter sehen die Zukunft von Nintendo darin, keine Geräte mehr selbst herzustellen, sondern sich auf die Vermarktung von Spielen zu konzentrieren. Die Japaner haben etwa mit Super Mario oder Zelda beliebte Spielefiguren im Programm. Allerdings hält Nintendo-Chef Satoru Iwata am bisherigen Kurs fest.

    Wie wichtig beliebte Spiele-Titel für die Branche werden, zeigte erst vor wenigen Tagen das Kampfspiel "Call of Duty: Black Ops II", das dem Hersteller Activision Blizzard am ersten Verkaufstag einen Rekord-Umsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar (393 Mio Euro) einbrachte.

NEW YORK (dpa-AFX)
Bildquellen: Nintendo

Nachrichten zu Nintendo Co. Ltd.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
24.03.17
24.03.17
Nintendo Switch May Not Flip GameStop's Prospects (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
24.03.17
Nintendo: When Will Goldman Turn Bullish? (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
23.03.17
BlackRock: Time To Buy Nintendo? (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Nintendo Co. Ltd.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
15.11.2011Nintendo outperformMacquarie Research
06.10.2011Nintendo neutralMacquarie Research
12.09.2011Nintendo neutralMacquarie Research
06.09.2011Nintendo neutralMacquarie Research
01.08.2011Nintendo neutralMacquarie Research
15.11.2011Nintendo outperformMacquarie Research
23.06.2011Nintendo outperformMacquarie Research
06.04.2011Nintendo kaufenAsia Investor
08.03.2011Nintendo outperformCredit Suisse Group
25.02.2011Nintendo kaufenDer Aktionär
06.10.2011Nintendo neutralMacquarie Research
12.09.2011Nintendo neutralMacquarie Research
06.09.2011Nintendo neutralMacquarie Research
01.08.2011Nintendo neutralMacquarie Research
25.01.2011Nintendo neutralWedbush Morgan Securities Inc.
01.08.2011Nintendo sellCitigroup Corp.
14.07.2011Nintendo sellCitigroup Corp.
14.06.2011Nintendo verkaufenEuro am Sonntag
09.06.2011Nintendo sellCitigroup Corp.
04.10.2010Nintendo verkaufenEuro am Sonntag

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Nintendo Co. Ltd. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Dow Jones mit Verlusten -- Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC -- Aumann, Deutsche Börse im Fokus

Frankreich: Arbeitslosigkeit geht nur leicht zurück. Absage eines Partners sorgt bei Biotest-Anleger für Verdruss. Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust. Theranos verschenkt Aktien an Investoren - wenn die versprechen, nicht zu klagen. Fondsmanager weiterhin optimistisch für Aktien. Das läuft bei der Deutschen Bank falsch. LEONI-Aktie schließt Gap aus 2015. Russische Notenbank senkt Leitzins. Bundestag beschließt Pkw-Maut.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Allianz840400
BASFBASF11
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
E.ON SEENAG99
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
BMW AG519000
Infineon Technologies AG623100
adidas AGA1EWWW
CommerzbankCBK100
Siemens AG723610
BayerBAY001