Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

28.01.2013 15:43

Senden
ERGEBNIS AM FREITAG

Bei E.ON droht Streik ab nächster Woche

EON zu myNews hinzufügen Was ist das?


Dem Energiekonzern E.ON droht der erste unbefristete Streik seit der Liberalisierung des Energiemarktes.

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen für die rund 30.000 Beschäftigten des Unternehmens in Deutschland haben die Gewerkschaften Verdi und IG BCE am Montag zur Urabstimmung über den Arbeitskampf aufgerufen. Wie eine Sprecherin von Verdi sagte, soll das Ergebnis am Freitagnachmittag vorliegen. Die Arbeitnehmervertreter waren Ende der vergangenen Woche nicht auf ein Gesprächsangebot des Arbeitgebers eingegangen.

   E.ON bleibt nach den Worten eines Unternehmenssprechers gleichwohl bereit zu neuen Verhandlungen: Auch während der laufenden Urabstimmung seien Gespräche möglich, sagte der Sprecher. Die Gewerkschafter aber lehnen weitere Verhandlungen vor dem Ende der Abstimmung ab. "Jetzt haben die Mitglieder das Wort", erklärte die Verdi-Sprecherin. Auch ein Sprecher der IG BCE verwies auf die laufende Urabstimmung, deren Ergebnis voraussichtlich am Freitag vorliegen werde.

   Sprechen sich mindestens 75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für den Streik aus, könnten die E.ON-Beschäftigten laut Verdi zu Beginn der nächsten Woche die Arbeit niederlegen. Auch Kraftwerksmitarbeiter könnten sich nach früheren Angaben der Gewerkschaft dann an den Streiks beteiligen.

   E.ON warnte angesichts dessen vor einem Risiko für die Versorgungssicherheit. Jedes Kraftwerk, das am Netz sei, sei wichtig, sagte der Unternehmenssprecher. Zwar sei E.ON auf einen Arbeitskampf vorbereitet. Stromausfälle ließen sich trotzdem "nicht endgültig ausschließen". Die Versorgungssicherheit hänge beispielsweise auch von der Wetterlage ab. Die Verdi-Sprecherin sagte dagegen, ein möglicher Streik solle "das Unternehmen treffen, nicht die Bürger". "Es muss niemand frieren."

   Die Gewerkschaften hatten die Tarifverhandlungen mit E.ON Mitte Januar für gescheitert erklärt. Sie fordern 6,5 Prozent mehr Lohn, die Übernahme aller Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss für ein Jahr und die unbefristete Übernahme von mindestens 250 Auszubildenden im Jahr 2015. Nach Vorstellung der Arbeitnehmervertreter soll sich E.ON zudem weiter verpflichten, bei Unternehmensausgründungen die Tarifbindung zu wahren. E.ON hatte in der dritten Verhandlungsrunde 1,7 Prozent mehr Lohn angeboten. Die Gewerkschaften wiesen das als inakzeptabel zurück.

   Kontakt zum Autor: hendrik.varnholt@dowjones.com

   DJG/hev/jhe Dow Jones Newswires Von Hendrik Varnholt

Bildquellen: E.ON AG

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

afru schrieb:
Wertung: 3/5

29.01.2013 10:11:26

6,5% aber sonst gehts noch?
Verdi hat sie echt nicht mehr alle

Kommentar hinzufügen
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu E.ON SE

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
22.04.14EON SE Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
22.04.14EON SE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
15.04.14EON SE VerkaufenIndependent Research GmbH
15.04.14EON SE Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
15.04.14EON SE SellUBS AG
22.04.14EON SE Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
15.04.14EON SE Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
24.03.14EON SE Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
19.03.14EON SE Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
18.03.14EON SE Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
22.04.14EON SE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
15.04.14EON SE Holdequinet AG
13.03.14EON SE HoldS&P Capital IQ
13.03.14EON SE NeutralJP Morgan Chase & Co.
13.03.14EON SE Equal-WeightMorgan Stanley
15.04.14EON SE VerkaufenIndependent Research GmbH
15.04.14EON SE SellUBS AG
14.04.14EON SE ReduceKelper Cheuvreux
08.04.14EON SE VerkaufenIndependent Research GmbH
04.04.14EON SE SellUBS AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für E.ON SE nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

E.ON SE13,79
-0,86%
EON Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen