Im Vergleich zum Vorjahr legten die Erlöse um 1,8 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro zu, wie
METRO am Dienstag mitteilte. METRO-Chef Olaf Koch hatte sich auf die Fahnen geschrieben, den Umsatz anzukurbeln und dafür die Preise kräftig gesenkt und in den Kundenservice investiert. Die Investitionen dafür sowie andere Sondereffekte für den Konzernumbau belasteten das Ergebnis. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank der Gewinn von 267 auf 70 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte legte er hingegen um 2,5 Prozent auf 314 Millionen Euro zu. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Unter dem Strich stand für die METRO ein Verlust nach Anteilen Dritter von 20 Millionen Euro. Im Vorjahr war noch ein Plus von 40 Millionen Euro erzielt worden.
Durch die Staatsschuldenkrise in Europa hat sich für den Handelskonzern das Umfeld verschärft. In vielen Ländern halten sich die Verbraucher mit Anschaffungen zurück. Die anhaltend schwierige volkswirtschaftliche Lage werden die Umsatzentwicklung 2012 voraussichtlich weiter belasten, so die METRO. Dennoch sei im Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatzanstieg zu rechnen. Das bereinigte operative Ergebnis soll in etwa auf Höhe des Vorjahres ausfallen.
DÜSSELDORF (dpa-AFX)
So haben sich die DAX-Konzerne im zweiten Quartal/ersten Halbjahr 2012 geschlagen
Platz 30: Merck
Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im zweiten Quartal wegen Millionenbelastungen aus seinem bis 2014 laufenden Sparprogramm erneut rote Zahlen geschrieben. Von April bis Juni fiel ein Verlust von 60,5 Millionen Euro an. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Minus gerechnet.