DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

08.11.2012 12:08

Senden

Ermittlungen gegen UBS-Verantwortliche wegen Steuerhinterziehung

UBS zu myNews hinzufügen Was ist das?


    MANNHEIM/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt erneut gegen Verantwortliche der Deutschland-Tochter der Schweizer UBS -Bank wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung. "Mitarbeiter der Bank sollen Kunden dabei geholfen haben, Geld am Fiskus vorbei in die Schweiz zu schaffen", sagte Behördensprecher Peter Lintz am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der "Stuttgarter Nachrichten". Im Mai habe es in dem Fall eine Durchsuchung der Deutschland-Zentrale in Frankfurt gegeben. Derzeit werde das sichergestellte Beweismaterial ausgewertet.

 

    UBS wies die Vorwürfe zurück: Eine interne Abklärung habe "keinerlei Hinweise auf ein Fehlverhalten von UBS Deutschland" ergeben, sagte UBS-Sprecher Dominique Gerster der dpa in Zürich. "Wir bieten Kunden keine Unterstützung bei Handlungen, die der Umgehung ihrer Steuerpflichten dienen."

 

    Baden-Württembergs Finanzminister Nils Schmid (SPD) sieht das von der Bundesregierung mit der Schweiz ausgehandelte Steuerabkommen immer stärker in Gefahr, sollten die Vorwürfe zutreffen. "Alles, was das Vertrauen in die Schweizer Banken untergräbt, versetzt dem Abkommen in dieser Form den Todesstoß", teilte er mit. Der Bundesrat soll sich noch im November mit dem vom Bundestag bereits gebilligten Abkommen beschäftigen. Die SPD will es in der Länderkammer blockieren.

 

    Das Abkommen sieht vor, dass auf das bei Schweizer Banken liegende Schwarzgeld deutscher Anleger einmalig eine Pauschalsteuer zwischen 21 und 41 Prozent an den deutschen Fiskus überwiesen werden soll - anonym und rückwirkend für zehn Jahre. Künftige Erträge sollen ab 2013 genauso besteuert werden wie in Deutschland.

 

    Den "Stuttgarter Nachrichten" zufolge sollen sich die von der Staatsanwaltschaft Mannheim untersuchten Vorgänge bis in das Jahr 2012 hineingezogen haben. Die Staatsanwaltschaft wollte dazu nichts sagen. Konkrete Beschuldigte bei der Bank stünden noch nicht fest, sagte Lintz. Auch die Zahl der ins Visier geratenen Bankkunden konnte er nicht nennen, es sei aber eine "größere Zahl". Um welche Summen es geht, ist ebenfalls noch unklar. Ein Einzelfall eines badischen Kunden habe die Ermittlungen in Gang gebracht.

 

    Die Mannheimer Staatsanwaltschaft hatte schon einmal gegen UBS-Mitarbeiter ermittelt, das Verfahren allerdings Anfang dieses Jahres eingestellt. Auch damals lautete der Vorwurf Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Es ergaben sich aber keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten der drei beschuldigten UBS-Kundenberater./mcs/DP/fbr

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu UBS AG (N)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
24.05.13UBS kaufenMorgan Stanley
21.05.13UBS kaufenCitigroup Corp.
06.05.13UBS haltenIndependent Research GmbH
02.05.13UBS kaufenBarclays Capital
02.05.13UBS kaufenS&P Equity Research
24.05.13UBS kaufenMorgan Stanley
21.05.13UBS kaufenCitigroup Corp.
02.05.13UBS kaufenBarclays Capital
02.05.13UBS kaufenS&P Equity Research
01.05.13UBS kaufenNomura
06.05.13UBS haltenIndependent Research GmbH
23.04.13UBS haltenBankhaus Lampe KG
02.04.13UBS haltenDeutsche Bank AG
22.02.13UBS haltenDeutsche Bank AG
22.02.13UBS haltenHamburger Sparkasse AG (Haspa)
05.02.13UBS verkaufenKepler Equities, Inc.
28.12.12UBS verkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.10.12UBS underperformCheuvreux SA
23.10.12UBS underperformCheuvreux SA
06.09.12UBS underperformCheuvreux SA
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für UBS AG (N) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

UBS AG (N)13,81
0,02%
UBS Jahreschart

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen