19.05.2013 16:58

Senden

Erneut Demonstrationen gegen Sparpläne in Israel


    TEL AVIV (dpa-AFX) - Erneut sind in Israel Menschen gegen die Sparpläne der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und soziale Ungerechtigkeit auf die Straße gegangen. Wie das Nachrichtenportal "ynet" berichtete, beteiligten sich am Samstagabend etwa 1.500 Menschen an den landesweiten Protesten. Die Kundgebungen fielen damit deutlich kleiner aus als noch am vergangenen Wochenende.

    Demonstrationen gab es dem Bericht zufolge unter anderem in Jerusalem vor dem Wohnsitz Netanjahus sowie in Tel Aviv, Beerscheba und in der antiken Hafenstadt Caesarea vor dem Privathaus des Regierungschefs. "Nimm es von den Reichen, nicht vom Volk", war auf Transparenten zu lesen. Demonstranten riefen: "Es gibt keine Zukunft mit Bibi und Lapid." Bibi ist der Spitzname Netanjahus. Jair Lapid ist Finanzminister, seine Partei heißt "Jesch Atid", was auf Deutsch "Es gibt eine Zukunft" heißt.

    Lapid, der als Hoffnungsträger der Mittelschicht mit seiner Partei bei den Wahlen im Januar zweitstärkste Kraft geworden war, will das Haushaltsdefizit durch Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen begrenzen. Die umstrittenen Pläne des früheren Fernsehmoderators waren am Dienstag vom Kabinett verabschiedet worden./fi/DP/he

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen