Erneuter Kursrutsch: DAX & Co schließen tiefrot -- Philly Fed Index fällt -- Goldman Sachs: Massiver Gewinnsprung -- HRE beschließt Bad Bank -- Opel, eBay, Suzuki/VW, Bankenwerte im Fokus
- JP: ESRI Frühindikator November
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche
- USA: Philadelphia Fed Index Januar
- USA: Erzeugerpreisindex Dezember
- USA: EIA Ölmarktbericht Woche
- Ahold: Quartalszahlen
- American Express: Quartalszahlen
- AT&S: Quartalszahlen
- Capital One Financial : Quartalszahlen
- Continental Airlines: Quartalszahlen
- Fifth Third Bancorp: Quartalszahlen
- Goldman Sachs: Quartalszahlen
- Google: Quartalszahlen
- Legg Mason : Quartalszahlen
- Intuitive Surgical : Quartalszahlen
- London Stock Exchange: Quartalszahlen
- ThyssenKrupp : Hauptversammlung
- Xerox : Quartalszahlen
Erneuter Kursrutsch: DAX & Co schließen tiefrotNach dem Kursrutsch vom Vortag setzte an den deutschen Börsen zum Handelsstart am Donnerstag zunächst eine Gegenbewegung ein - Erholungstendenzen waren zu sehen. Mit dem Verlauf des Handels machten sich aber fehlende Gründe für Anschlusskäufe bemerkbar, die Gewinne schrumpften sukzessive. Am Nachmittag sorgten schwächere US-Börsen dafür, dass auch der deutsche Aktienmarkt die Gewinnzone nicht länger verteidigen konnte und abermals deutlich nachgab.
Auch positiv aufgenommene Zahlen von Starbucks und insbesondere der Milliardengewinn von eBay besserten die Stimmung in Frankfurt nicht nachhaltig. Ebenfalls wenig positive Impulse brachte die Zahlenvorlage der US-Großbank Goldman Sachs. Diese überraschte mit einem massiven Gewinnsprung, der den Anlegern aber offenbar nicht geheuer war. Auch von Konjunkturseite kam am Donnerstag Bewegung - der Philly Fed Index gab stärker nach, als erwartet.
Der DAX stieg mit einem Plus von 0,69 Prozent bei 5.878 Zählern in den Handel ein. Damit blieb der Leitindex aber unter der 5.900-er Marke. Am Mittag setzte eine Berg- und Talfahrt ein, die schlußendlich in der Verlustzone endete - das Börsenbarometer schloß 1,79 Prozent schwächer bei 5.746,97 Indexpunkten. Anteilsscheine der Commerzbank gehörten zu den größten Verlierern an den Parketts. Die Ankündigung einer Riesen-Bad-Bank durch die Hypo Real Estate drückte hier die Stimmung. Auch ThyssenKrupp stand unter Druck, obwohl der Konzern nach einem guten Jahresstart verhaltenen Optimismus für das Gesamtjahr an den Tag legte.
Der TecDAX notierte zum Start leicht mit 0,1 Prozent im Plus, rückte im weiteren Verlauf aber etwas weiter in die Gewinnzone vor. Auch die Techwerte ergaben sich am Nachmittag aber dem Abwärtssog und gaben mit Ertönen der Schlussglocke 0,5 Prozent auf 822 Zähler nach.
17:20 Uhr: US-Öllager leeren sichDie Öllagerbestände in den USA sind in der vergangenen Woche gesunken. Wie das US-Energieministerium mitteilte, gingen die Rohöllagerbestände um 0,4 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 330,6 Millionen Barrel zurück, während die Destillate-Vorräte (Heizöl, Diesel) um 3,3 Millionen Barrel auf 157,1 Millionen Barrel sanken. Unterdessen zogen die Benzinbestände an und stiegen um 3,9 Millionen Barrel auf 227,4 Millionen Barrel.
17:16 Uhr: Euro weiter unter DruckDie Europäische Gemeinschaftswährung Euro hat sich zum Dollar auch am Donnerstag weiter schwach gezeigt. Zwischenzeitlich wurde bei 1,4028 US-Dollar der tiefste Stand seit sechs Monaten markiert, aktuell gibt die Währung um 0,48 Prozent auf 1,4039 US-Dollar nach. Weiterhin drücken die Sorgen um die Finanzsituation Griechenlands auf die Stimmung.
16:05 Uhr: Philly Fed Index fällt Der Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im Januar verschlechtert. Demnach ist der Index von revidiert 22,5 Punkten im Dezember auf nun 15,2 Punkte gefallen. Volkswirte waren nur von einer Abnahme auf 16 Punkte ausgegangen.
16:00 Uhr: PNC Financial schreibt schwarzDie US-Bankgesellschaft PNC Financial erreichte im vierten Quartal einen Nettogewinn von 1,01 Milliarden Dollar oder 2,17 Dollar je Papier, nach einem Verlust von 269 Millionen Dollar oder 77 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz nahm von 1,68 Milliarden Dollar auf 5,08 Milliarden Dollar zu.
15:50 Uhr: Fairchild Semiconductor macht Gewinn Der US-Halbleiterhersteller Fairchild Semiconductor konnte im vierten Quartal einen Nettogewinn von 13,1 Millionen Dollar oder zehn Cents je Aktie ausweisen. Der Umsatz wurde auf 354,5 Millionen Dollar beziffert. Das bereinigte Ergebnis lag bei 23 Cents pro Aktie, während Analysten von einem EPS von 17 Cents und einem Umsatz von 340,9 Millionen Dollar ausgegangen waren.



