09.11.2012 08:54
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Drillisch hält nach solidem Quartal an Prognose fest

Erwartungen erfüllt
 Anders als viele Marktbeobachter gehofft haben, hat der Mobilfunkanbieter Drillisch seine Prognosen wieder einmal nicht angehoben.
Dennoch legte die Aktie des im TecDax notierten  Unternehmens vorbörslich um 2,67 Prozent zu. Denn mit seinen Geschäftszahlen für das dritte Quartal traf Drillisch die Erwartungen am Markt. Der Fokus auf lukrative Vertragskunden ließ den Gewinn anschwellen, während der Umsatz wegen des Verkaufs vieler Vorauszahler an Congstar schrumpfte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um acht Prozent auf 14,1 Millionen Euro zu, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Der Umsatz fiel um elf Prozent auf 77,1 Millionen Euro.

   Drillisch bleibt bei der Jahresprognose für den operative Gewinn: Er soll von 52,6 Millionen Euro vor einem Jahr auf 60 bis 61 Millionen Euro steigen. Im nächsten Jahr soll der Gewinn von Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um etwa 10 bis 15 Prozent auf dann 67 bis 70 Millionen Euro zulegen.

     Treiber ist das Geschäft mit Kunden, denen Drillisch unter eigener Marke von Mobilfunknetzbetreibern eingekaufte Kapazitäten anbietet. Ende September verfügte Drillisch über einen Vertragskundenbestand von 1,65 Millionen - 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hingegen wurde die Anzahl der Vorauszahler von 1,14 Millionen auf 254.000 eingedampft. Darin ist auch der Verkauf von rund 450.000 Teilnehmern an die Günstigmarke Congstar enthalten. Daher legte der Anteil der Vertragskunden sprunghaft auf 86,7 Prozent zu.

     Mit einer angekündigten Dividende von mindestens 70 Cent je Aktie liegt Drillisch immerhin auf einer Höhe mit der Telekom. Auch der Aktienkurs ist derzeit vergleichbar. Derzeit liegt Drillisch bei 9,85 Euro, die Telekom schwankt seit Jahren zwischen 8 und 11 Euro. Dort hört die Gemeinsamkeit aber auf. Denn Drillisch-Aktionäre konnten sich in den vergangenen vier Jahren über einen Kursanstieg von etwa 1,25 auf knapp unter 10 Euro freuen.

   Zusätzlich zur Dividende will Drillisch viel Geld in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Zu den 1,5 Millionen Aktien, die das Unternehmen bereits hielt, kauft es bis zu 3,8 Millionen weitere Papiere zurück. Bei dem derzeitigen Aktienkurs wird das die Maintaler 14,63 Millionen Euro kosten.

    Drillisch hält knapp 22 Prozent an Freenet und ist damit der größte Einzelaktionär des Konkurrenten. Beide Unternehmen sind Dienstleister ohne eigenes Netz, die ihre Mobilfunkkapazitäten von der Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica und E-Plus einkaufen.

    MAINTAL (dpa-AFX)

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