Die Erwartungen der Analysten wurden damit klar verfehlt. Demnach belief sich der den Aktionären zurechenbare Nettoverlust auf 1,38 Mrd. Britische Pfund (GBP), gegenüber einem Gewinn von 1,23 Mrd. GBP im Vorjahreszeitraum. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von lediglich 276 Mio. GBP ausgegangen.
Beim Ergebnis vor Steuern erzielte das Institut einen Verlust von 1,26 Mrd. GBP, im Vergleich zu einem Gewinn vor Steuern von 2,00 Mrd. GBP im dritten Quartal 2011. Das operative Ergebnis (bereinigt um Einmaleffekte) lag bei 1,05 Mrd. GBP. Die Nettozinseinnahmen verringerten sich auf 2,87 Mrd. GBP, im Vergleich zu 3,08 Mrd. GBP in der Vorjahresperiode.
Die Aktie der Royal Bank of Scotland Group notiert in London aktuell mit einem Plus von 1,64 Prozent bei 291,90 Pence.
Edinburgh (www.aktiencheck.de)
So lief das dritte Quartal für die Banken:
Platz 18: Commerzbank
Die Commerzbank schaffte im dritten Quartal wieder einen operativen Gewinn von 216 Millionen Euro, nach tiefroten Zahlen wegen Griechenland-Abschreibungen im Vorjahreszeitraum. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt aber verhalten. Das Institut muss mit milliardenschweren Sparmaßnahmen in der Krise gegensteuern.
Bildquellen: iStock/AdrianHancu