07.09.2013 12:00

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von Andreas Höß, €uro am Sonntag

EURO-KRISE

Neue Milliardenhilfen: Hellas, Irland und Portugal brauchen Geld


Die zwischen 2013 und 2014 auslaufenden Hilfprogramme für Griechenland, Irland und Portugal mit mehr als 380 Milliarden Euro Gesamtvolumen könnten aufgestockt werden.

von Andreas Höß, Euro am Sonntag

Vor allem in Hellas reichen die bisher kalkulierten Hilfen wohl nicht aus. Der IWF und die Athener Regierung sprechen von einer Finanzierungslücke von zehn bis elf Milliarden Euro in den nächsten beiden Jahren.

Seit Wochen ist daher ein 3. Rettungspaket für Griechenland im Gespräch. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem schlug geringere Zinsen für Hilfskredite vor. Spekuliert wird, dass der Rettungsschirm ESM rückwirkend die 50 Milliarden Euro teure Rekapitalisierung der Hellas-Banken übernimmt, was Finanzminister Wolfgang Schäuble ablehnt.

Probleme drohen auch in Portugal und Irland. Dublin möchte schon 2014 an die Finanzmärkte zurückkehren und keine weitere Hilfsmilliarden mehr erhalten. Die irische Regierung fürchtet aber, dass Investoren weiter extrem hohe Zinsen verlangen. Sie will daher, dass die Eurogruppe ab 2014 für neue irische Staatsanleihen bürgt, was deren Zinsen drücken dürfte. Eine Entscheidung könnte es beim Treffen der Eurogruppe im November geben.

Dort wird wohl ebenso Portugal auf der Agenda stehen. Ab Mitte September prüft die Troika in Lissabon die Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung. Diese könnten hinter den Erwartungen zurückbleiben. Zuletzt hatte das Verfassungsgericht die Sparpläne der Regierung in Lissabon verworfen.

Bildquellen: iStock

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Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
09.09.2013 09:55:38

Nach der Hilfe ist vor der Hilfe.
Ein neuer Tag eine neue Milliarde.
Mit jeder Transfer-Milliarde steigt das Erpressungspotential.
Die Euro-Krise wird mit voller Wucht zurückkehren.
Das ehemalige KBW-Mitglied Trittin hat die kommunistische Ideologie um deutsches Geld noch schneller zu verteilen.

Hamtaro schrieb:
08.09.2013 16:03:34

übrigens... meine Stimme haben die schon per Briefwahl. Geht schneller.

Hamtaro schrieb:
08.09.2013 16:02:10

Ich befürchte das Angie wenn keine FDP vorhanden lieber mit den Roten koaliert als mit der AfD. Somit Geldvernichtung extrem! Hoffe auch das die AfD über 20 Prozent kommt. Ob das Luxemburg und Co. schlecht finden ist mir sowas von Wurscht.
Da bin ich selbst ein Egoist.

jennsen schrieb:
08.09.2013 00:32:59

Der Wahnsinn nimmt kein Ende. Prof. Lucke, bitte übernehmen SIE ! Die Etablierten halten ja Alles für Alternativlos und wir werden z.B. in der Folge für dt. Infrastrukturprojekte wieder eine höhere Neuverschuldung in Kauf nehmen. Diese Form der Solidarität ist pervers.

reini54 schrieb:
07.09.2013 18:23:46

Ich wuensche der AfD, dass sie diese 20 Prozent schafft, damit endlich auf den Willen der Waehler und Steuerzahler in D Ruecksicht genommen wird Meine Stimme bekommen die mit Sicherheit!!!

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