28.03.2013 03:00
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Aufschwung mit Ausreißern

Aufschwung mit Ausreißern
Euro am Sonntag-Titel
Italien, Zypern — die Börsianer haken die Krisen schnell ab. Denn moderate Bewertungen und mangelnde Alternativen lassen Aktien aus Deutschland und den USA weiter steigen. Wie Anleger jetzt agieren sollten.
€uro am Sonntag

von A. Hohenadl, A. Höß, S. Bauer und E. Eder, Euro am Sonntag

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wer letztlich die Kosten der Eurokrise zu tragen hat, der Fall Zypern hat ihn geliefert. Es ist der Bürger mit seinem Spargroschen. Der Plan, in dem Land eine Zwangsabgabe auf Bankeinlagen privater Kunden zu er­heben, ist zwar am Widerstand des zyprischen Parlaments gescheitert, aber allein das Ansinnen zeigt, wohin die Reise in der Eurozone geht: Der Sparer wird (teil-)enteignet.

Während in Zypern die Bankkonten der Kleinanleger unangetastet bleiben, findet die Enteignung der Sparer in Deutschland längst statt. Denn die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgt dafür, dass Einlagen auf Tages- oder Festgeldkonten nur noch Minirenditen abwerfen. Auch wer sein Geld in deutsche Bundesanleihen steckt, muss real einen Wertverlust hinnehmen. Denn während selbst zehnjährige Papiere derzeit gerade mal 1,4 Prozent Zinsen einbringen, liegt die Inflationsrate aktuell bei 1,5 Prozent.

Glücklich, wer in den vergangenen vier Jahren in deutsche Aktien investiert hat. Obwohl sicher nicht die nervenschonendste Anlage, haben die 30 DAX-Titel seit März 2009 eine Rendite von mehr als 115 Prozent gebracht. Es scheint — nach dem Rücksetzer der vergangenen Woche — nur eine Frage der Zeit, bis der Index wieder die 8.000-Punkte-Marke knackt und auf sein Allzeithoch bei 8.151 Punkten zusteuert. Oder bewegen sich die Kurse bereits in zu dünner Luft?

Optimistische Firmenlenker
Keinesfalls. Denn tatsächlich sind viele deutsche Unternehmen in hervorragender Verfassung. „Sie gewinnen weiter Marktanteile durch eine günstige Refinanzierungssituation, sehr starke Marken und Innovationskraft“, meint Christian von Engelbrechten, Fondsmanager des Fidelity Germany Fund. „Auch der stabile Binnenkonsum hierzulande und die vergleichsweise gute Lage der ­öffentlichen Haushalte wirken sich günstig für deutsche Unternehmen aus.“ Das schlägt sich auch in der Stimmung nieder. Fünfmal in Folge stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex, bevor er bei der jüngsten Veröffentlichung leicht zurückging. Ihre aktuelle Geschäftslage schätzen die deutschen Unternehmen jedoch fast genauso gut wie im Februar ein.

Ebenfalls guter Laune sind die deutschen Verbraucher. Die Nürnber­ger GfK erwartet für März einen weiteren Anstieg ihres Konsumklima­index auf den höchsten Stand seit November 2012. Zugleich prognostizieren die Forscher, dass der private Verbrauch in Deutschland 2013 stärker zulegen wird als die Wirtschaftsleistung insgesamt. Damit würden die Konsumenten in diesem Jahr einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Konjunkturentwicklung leisten.

Die Stimmung ist also gut, bei Unternehmen und Verbrauchern. Und was ist mit den realwirtschaftlichen Daten? Diese hinken der guten Stimmung in vielen Fällen hinterher. Der Weg der konjunkturellen Erholung ist also noch mit einigen Hindernissen versehen. Das machten vor einer Woche auch die unerwartet schlechten Werte bei den europäischen ­Einkaufsmanagerindizes deutlich, die für einen Rücksetzer an den Börsen sorgten.

Viele Volkswirte und Analysten blicken dennoch zuversichtlich nach vorn. „Wir erwarten, dass sich die realwirtschaftlichen Daten in Deutschland zum Ende des ersten Quartals beziehungsweise zum Anfang des zweiten Quartals sukzessive verbessern werden“, schreiben die Experten von M. M. Warburg.

Da die Börsen einer solchen Entwicklung immer vorauslaufen, bleiben Aktien weiterhin attraktiv. Zumal die Anteilscheine der deutschen Unternehmen noch immer deutlich unter ihrem historischen Durchschnitt gehandelt werden. Das lässt Raum für weitere Kursgewinne. Auch vor dem Hintergrund, dass weitere wichtige Treiber Bestand haben. Das beschriebene Niedrigzinsumfeld, die damit verbundene schleichende Enteignung der Sparer und drohende Inflationsgefahren machen Aktien als Beteiligung am Produktivkapital immer ver­lockender. Zudem bieten viele Unternehmen mit Dividendenrenditen von drei bis vier Prozent attraktive Einnahmeströme.

Stabiler Aufwärtstrend
Hinzu kommt, dass die großen Notenbanken die Märkte nach wie vor mit Liquidität fluten. Da sie auf der anderen Seite die Zinsen deckeln, sorgen sie bei institutionellen Investoren wie Pensionsfonds und Versicherungen für einen Anlagenotstand. Auf der Suche nach Rendite müssen die großen Adressen zwangsläufig ihre Aktienquote erhöhen. Das hält die Hausse am Laufen.

Seit Mitte November 2012 stieg der deutsche Standardwerteindex DAX um rund 1.000 Punkte. Zwei großen Aufwärtsbewegungen von 15 und sechs Prozent stand in dieser Zeit eine maximale Abwärtsbewegung von gut drei Prozent gegenüber. Der Markt zeigte also einen relativ sta­bilen Aufwärtstrend.

Was in früheren Phasen der Eurokrise noch für drastische Kurseinbrüche gesorgt hätte, haben die Börsianer heute binnen Tagen oder gar Stunden abgehakt. Die Wahl in Italien mit ihrem unklaren Ausgang hat den Kursauftrieb an den Börsen ebenso wenig gestoppt wie die anschließende Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes. Und nachdem das zyprische Parlament das Rettungspaket vergangene Woche zunächst einmal platzen ließ, schloss der DAX bereits am folgenden Tag wieder im Plus.

Wie cool die Märkte mittlerweile geworden sind, zeigt ein Blick auf den VDAX. Dieser Index, der die erwartete Schwankungsbreite des DAX in den kommenden 45 Tagen anzeigt, notiert bei einem Stand um die 15 Punkte im Bereich seiner ­historisch niedrigsten Levels. Noch ­Anfang Oktober 2011 stand das so­genannte Angstbarometer bei über 47  Punkten. Die aktuelle Sorglosigkeit der Börsianer bereitet einigen Beobachtern allerdings bereits Kopfzerbrechen.

Dass die Ängste der Marktteilnehmer so stark zurückgegangen sind, ist zum großen Teil der verbalen Intervention von EZB-Chef Mario Draghi zu verdanken. „Innerhalb unseres Mandats ist die EZB bereit, alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten“, sagte der Italiener im Juli 2012. Bis heute reichte tatsächlich die bloße Ankündigung, um die Märkte zu beruhigen.

Aber wird das so bleiben? Oder droht den Aktienmärkten doch wieder die Luft auszugehen? „Danach sieht es nach wie vor nicht aus“, meint Christian Heger, Chefanla­gestratege bei HSBC Global Asset ­Management in Deutschland. Im Gegenteil. „Aktien befinden sich weiterhin in einem idealen Umfeld. Zum einen reicht das Wachstum der Weltwirtschaft dank der Emerging Markets aus, um die Gewinne leicht zu steigern. Zum anderen ist das Wachstum jedoch nicht stark genug, um Zinserhöhungen zu provozieren.“

Die zweite Stufe muss zünden
Ein „Jahr der Genesung“ erwartet Franz Wenzel, Anlagestratege bei AXA Investment Managers. Was Aktien anbelangt, ist er grundsätzlich positiv gestimmt, da die systemischen Risiken abgenommen haben und nach wie vor viel Liquidität in den Märkten ist. „Doch dieses Triebwerk ist allmählich ausgebrannt“, sagt Wenzel. „Im Lauf des Jahres brauchen wir die zweite Zündstufe in Form einer konjunkturellen Er­holung.“ Die werde global zu spüren sein, getrieben vor allem vom Wachstum der asiatischen Länder, meint er. Die weltweiten Unternehmensgewinne werden 2013 seiner Meinung nach um fünf bis zehn Prozent wachsen. Allerdings: „Die Euro­zone bleibt das schwache Glied im internationalen Vergleich.“

Bei europäischen Aktienanlegern dürften deshalb auch in diesem Jahr defensive Titel gefragt sein. Mit dem Lebensmittelriesen Nestlé und dem Pharmakonzern Roche hat der Schweizer Aktienmarkt zwei Favoriten zu bieten. Doch auch exportstarke deutsche Unternehmen sind so gut aufgestellt, dass sie von einer globalen Konjunkturerholung profitieren können. In den vergangenen Jahren sind insbesondere die deutschen Ausfuhren nach China und in andere asiatische Länder stark gestiegen.

In den USA gewinnt der wirtschaftliche Aufschwung trotz Haushaltsstreit und automatischer Einsparungen an Schwung. Das signa­lisieren gute Daten aus dem verarbeitenden Gewerbe. Dazu kommt die Erholung auf dem Immobilienmarkt, die sich in steigenden Hauspreisen niederschlägt. Die Amerikaner fühlen sich infolgedessen wieder reicher und konsumieren kräftiger.

Den Optimismus spiegelt die Entwicklung des Aktien­index S & P 500 wider, der auf Höhe seines Rekordstands notiert. Der Aufschwung ist breit. Im Gegensatz zu früheren Rallys sind alle Sektoren und nicht nur ein einziger Industriesektor für die Kursgewinne verantwortlich. Kurzfristig ziehen Investoren in den USA jedoch Sicherheitsnetze ein. Zuletzt stiegen die Positionen am Terminmarkt, mit denen Anleger auf stärkere Schwankungen am Aktienmarkt setzen, auf ein Rekordhoch.

Für Anleger, die trotz der grundsätzlich guten Voraussetzungen für die Aktienmärkte vorsichtig bleiben wollen, hat die Redaktion die besten Strategiezertifikate herausgesucht (siehe Investor-Info unten). Sie kombinieren Chancen und Risikobegrenzung durch Ausstiegssignale und Absicherungen. 

Stimmung
Gefährliche Euphorie

Zypern, Italien und drohende Zahlungsun­fähigkeit der USA? An den Finanzmärkten lässt man sich davon nicht verunsichern. Schließlich hat der deutsche Leitindex DAX die Marke von 8.000 Punkten geknackt, und der US-­Index Dow Jones klettert sogar von Rekord zu Rekord. Kein Wunder, dass die deutschen Börsianer optimistisch sind wie lange nicht. So stieg der ZEW-Index, für den Finanzmarktexperten zu ihren Aussichten befragt werden, auf den höchsten Stand seit drei Jahren. Dass die deutsche Industrie zuletzt weniger Aufträge an Land zog und die US-Notenbank ihre Konjunkturprognose nach unten korrigiert hat? Nebensache.

Das Allzeithoch des DAX von 8.151 Punkten vom 16. Juli 2007 ist fest im Blick. Dass es fällt, scheint nur noch Formsache. Und so beantworten die meisten Fondsgesellschaften und Banken die Frage „Lohnt sich der Einstieg noch?“ mit einem klaren Ja. Denn tatsächlich gibt es gute Gründe für Aktien: niedrige Bewertungen etwa, mangelnde Anlage­alternativen oder billiges Notenbankgeld.

Doch die Euphorie droht langsam gefährliche Züge anzunehmen. Ein Hinweis darauf ist die so­genannte implizite Volatilität, die man auch „Angstbarometer“ nennt. Sie drückt aus, wie viele Anleger mit außergewöhnlichen Schwankungen an den Börsen rechnen — meist sind das Kurseinbrüche. Sowohl in Deutschland als auch in den USA erwarten Börsianer kaum noch Korrekturen, die Volatilitätsindizes liegen so niedrig wie vor der Finanzkrise. Bei Markus Reinwand lässt das „die Alarmglocken schrillen“. „Die Sorglosigkeit könnte sich als Kontra­indikator erweisen“, so der Analyst der Hessischen Landesbank (Helaba).

Auch Manfred Hübner sieht „zunehmend Hinweise auf eine selektive Wahrnehmung und damit auf Kursrisiken“. Mit seinem Unternehmen Sentix untersucht er das Verhalten von Anlegern. Sein ­Fazit: An den Aktienmärkten habe die Risikofreude stark zugenommen, die Stimmung liege nahe dem Allzeithoch. Der Verhaltensökonom sieht darin ein „schädliches Zeichen beginnender Sorglosigkeit“.
Die Partylaune müssen sich Anleger dadurch nicht zwangsläufig verderben lassen. Wer in den vergangenen Monaten ein gutes Plus gemacht hat, kann über Gewinnmitnahmen nachdenken — muss aber nicht. Viele Analysten haben ihre Schätzungen vom Jahresbeginn nach oben korrigiert und gehen nun davon aus, dass der DAX bis Jahresende noch das eine oder andere Prozent zulegen wird. Anleger sollten die Situation an den Börsen aber ­genau im Auge behalten und sich nicht zu sehr auf Analystenschätzungen verlassen. Auch die Profis lassen sich gern von der Euphorie mitreißen und verpassen dann den Zeitpunkt, an dem die Stimmung kippt. 

Konjunktur
In ruhigerem Fahrwasser

Nirgends spürt man Wachstumseinbrüche so stark wie auf den Weltmeeren. Nach dem Börsencrash 2008 blieben Tausende Schiffe mangels Fracht in den Häfen, Millionen leere Container stapelten sich an Land. Und heute? Seit der rasanten Erholung 2009/2010 schippern die Containerschiffe wieder durch ruhige Gewässer. „Wir erwarten, dass der Containerumschlag weiter wächst“, sagt Sönke Maatsch vom Institut für Seewirtschaft und Logistik in Bremen — und schiebt ein „allerdings schwächer als 2012“ hinterher.

Nach einer Boomphase klingt das nicht, nach Einbruch aber auch nicht. Die Weltwirtschaft wächst langsam weiter, nicht mehr und nicht weniger. Lediglich in der Eurozone wird die Wirtschaft in diesem Jahr wohl erneut schrumpfen, zwischen Europas Häfen werden bestenfalls ähnlich viele Container wie im Vorjahr hin- und hergeschifft. Dagegen könnte der Überseehandel zulegen. Denn obwohl sich auch in China und den USA das Wachstum verlangsamen könnte, läuft es dort deutlich besser als in Europa.

Passend dazu blicken die Unternehmen in Deutschland und den USA vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Die US-Konzerne haben die Krise zum Stellen­abbau genutzt, sind profitabler geworden und mel­deten zuletzt ähnliche Gewinne wie im Rekordjahr 2007. In Deutschland machen vor allem jene Unternehmen gute Geschäfte, die Absatzmärkte außerhalb Europas erobert haben. Für Statistiker lässt sich der Optimismus quantifizieren: Bessere Geschäftsaussichten schoben seit Herbst die relevanten Konjunkturindikatoren an. Das Ifo-Institut befragt monatlich 7.000 deutsche Unternehmen. Der auf diese Weise ermittelte Geschäftsklimaindex stieg von Oktober bis Februar von 100 auf 107 Punkte, gab zuletzt aber wieder um einen Punkt nach. Auch die vom Institute for Supply Management (ISM) befragten US-Einkaufs­manager sind hoffnungsvoll, der ISM-Index legte von November bis Februar von 49 auf 54 Punkte zu.

Ordentliche Zahlen, die auf Wirtschaftswachstum schließen lassen. Aktionäre sollten sich aber nicht hemmungslos der Euphorie hingeben. Bei ähnlichen Ständen der Konjunkturindikatoren sind die Börsenkurse im Schnitt um sechs bis acht Prozent im folgenden Jahr gestiegen, haben Analysten ausgerechnet. Ein solides, aber unspektakuläres Plus. Wer auf das große Geld an den Börsen hofft, muss aber wohl auf den nächsten Crash warten. Denn liegen die Schiffe wie 2008 im Hafen und ist die Wirtschaft am Boden, sind die Chancen auf hohe Gewinne im folgenden Jahr am besten.

Bewertung
DAX ist okay

Ein Argument für deutsche Aktien sind die hohen ­Gewinnzuwächse, die für 2013 erwartet werden. Die 30 DAX-Konzerne werden laut aktuellen Analystenschätzungen ihren Gewinn im Schnitt um 28 Prozent steigern. Setzt man die erwarteten Gewinne mit dem aktuellen Kurs der Aktien ins Verhältnis, errechnet man das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): eine wichtige Kennziffer, die zeigt, ob Aktien günstig oder teuer bewertet sind. Für den DAX ist das KGV auf Basis der Gewinne von 2012 mit rund 14 zwar hoch. Die Kennzahl für das Jahr 2013 liegt wegen des erwarteten Gewinnplus aber bei moderaten 11,9 und damit deutlich unter dem Schnitt der vergangenen fünf Jahre von etwa 15,5. Auch das Verhältnis von KGV zu Gewinnwachstum ist mit rund 0,4 günstig.

Der US-Index S & P 500 ist mit einem KGV für 2013 von gut 14 deutlich höher bewertet als momentan der DAX, zumal die Gewinne im breiten US-Index nach aktuellen Schätzungen stagnieren werden. Nach dem konservativeren Shiller-KGV ist die US-Börse schon teuer: Hier dienen nicht Gewinnschätzungen, sondern Gewinne der vergangenen zehn Jahre als Bezugsgröße. Im Schnitt lag das Shiller-KGV des S & P 500 bei etwa 16, derzeit pendelt es um 23.

Investor-Info

Börsenindikator-Zertifikat
DAX mit Strategie schlagen

Alle vier Indikatoren stehen auf Kauf beim Börsen­indikator-Zertifikat der Bank of America. Der Dollar steht höher als der Euro vor einem Jahr, die Inflationsrate ist niedriger als vor zwölf Monaten, der letz te EZB-Zinsschritt war eine Senkung, und jahreszeitlich befinden wir uns zwischen November und April. Falls drei der vier Kriterien erfüllt sind, investiert das Papier in den DAX, sonst in Tagesgeld. Mit großem Erfolg: Langfristig schlägt die nach dem Erfinder benannte Gebert-Strategie den DAX um Längen.

DAX-Best-Seasons-Zertifikat
Lieber mal Pause machen

Mit einer simplen Strategie übertrifft das Best-Seasons-Zertifikat der RBS den DAX langfristig sehr deutlich. Es ist nur neun Monate von Anfang November bis Ende Juli im deutschen Leitindex investiert und parkt die übrigen drei Monate das Kapital im Geldmarkt. So umgehen Anleger die gelegentlichen Börsenstürme im Herbst. 

E.-Stoxx-50-Bonuszertifikat
Viel Puffer nach unten

Anleger, die auf dem hohen Niveau nur noch limitiertes Potenzial sehen, sollten zum Euro-Stoxx-50- Cap-Bonuspapier der BNP Paribas greifen. Berührt der Europa-Index, der derzeit bei 2.666 Punkten steht, bis zur Fälligkeit Ende 2014 nie die Barriere von 1700 Punkten, erhalten Anleger den Geldgegenwert bezahlt, der dem Cap von 3200 Punkten entspricht. Möglich sind so 7,30 Prozent Maximal­jahresrendite — trotz 5,60 Prozent Aufgeld.

FVS Multiple Opportunities
Flexibler Mischfonds

Wer das Aufspüren von Chancen und Begrenzen von Risiken lieber einem ausgewiesenen Experten überlassen will, für den ist der vom Vermögensverwalter Bert Flossbach gemanagte Mischfonds eine gute Wahl. Flossbach legt flexibel in globale Qualitätsaktien, Edelmetalle und Wandelanleihen an. Den Börseneinbruch 2008 überstand der Fonds mit Bravour, über fünf Jahre erbrachte er eine Rendite von 85 Prozent (MSCI-Welt-Index: 37 Prozent).

Bildquellen: MichaelJayBerlin / Shutterstock.com
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