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aktualisiert: 10.07.2012 16:56

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EURO AM SONNTAG-TITEL

Lohn der Angst - 10,3 Prozent Plus im ersten Halbjahr

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Wer als Anleger im DAX investiert war, profitierte klar
Der Achterbahnfahrt an den Börsen zum Trotz: Wer als Anleger im DAX investiert war, profitierte klar. Welche Titel in den nächsten sechs Monaten Rendite versprechen.

von Sven Parplies, Stephan Bauer und Lars Winter, Euro am Sonntag

Die Aktienmärkte haben die Nerven der Anleger in diesem Jahr ungewöhnlich stark strapaziert. Das erste Quartal war mit einem Kursplus von 18 Prozent für den DAX das beste seit 1998. Dann wurde es turbulent — innerhalb von zwei Monaten ging fast der komplette Jahresgewinn verloren, ehe die Kurse erneut drehten.

Unterm Strich blieb zur Jahresmitte ein Plus von knapp neun Prozent — angesichts der Staatsschuldenkrise eine erstaunlich gute Zwischenbilanz. Grund ist die robuste Verfassung vieler Unternehmen, die ihre Gewinne weiter steigern. Dadurch ist der DAX — historisch betrachtet — günstig bewertet. Zusätzlich rücken Aktien als Sachinvestments, also Schutz gegen eine mögliche Inflation und Alternative zu Staatsanleihen, in den Vordergrund.

Nach Einschätzung von Börsenprofis wird der DAX seine Aufwärtsbewegung im zweiten Halbjahr fortsetzen. Das zeigt eine Exklusiv­umfrage dieser Zeitung unter 20 führenden Banken und Investmenthäusern. Die Prognosen der Profis ergeben im Schnitt ein Kursziel knapp über 7000 Punkten. Bemerkenswert: Mit einer Ausnahme sehen alle Banken das Börsenbarometer zum Jahresende zumindest auf dem aktuellen Niveau. Die pessimistischste Prognose taxiert den Index auf 6000 Punkte — die offensivste Zielmarke liegt bei 7600 Zählern. Auch für andere große Aktienindizes sagt die Mehrheit der Profis steigende Kurse voraus.

„In einem gut diversifizierten Portfolio bleiben Aktien ein wichtiger Baustein. Hier sind vor allem Dividendentitel und Bluechips mit hohem Exportanteil interessant sowie US-Aktien guter Qualität, die sich in unruhigen Zeiten als Hort der relativen Ruhe bewähren sollten. Auch China-Aktien zählen zum Favoritenkreis“, sagt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank.

Der größte und am schwersten zu kalkulierende Risikofaktor bleibt die Staatsschuldenkrise. „Die Gefahr eines Austritts Griechenlands aus der Währungsunion ist hoch und nimmt mit der Zeit zu. Es ist fraglich, ob es zu einer Einigung der neuen Regierung mit der Troika kommt. Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an, eine konjunkturelle Wende ist nicht in Sicht. Weiterhin können aus den Verhandlungen in Brüssel oder aus anderen Krisenländern erneut Irritationen aufkommen“, meint Jürgen Pfister von der Bayern LB.

Eine Eskalation der Schuldenkrise würde dem Kurs der Krisenwährung Gold neuen Schwung geben, der sich zuletzt knapp über 1500 Dollar je Feinunze stabilisiert hat. Das durchschnittliche Kursziel bis Jahresende liegt bei 1775 Dollar. Deutsche Bank und Hamburger Sparkasse rechnen sogar damit, dass die Marke von 2000 Dollar erreicht wird.

Europa erholt sich
Deutschland sollte die wichtigste Stütze der europäischen Wirtschaft bleiben. Nach Einschätzung der Experten wird das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,9 Prozent zulegen, im kommenden Jahr um 1,4. Die Eurozone sollte sich im kommenden Jahr aus der Rezession befreien, mit 0,7 Prozent aber immer noch deutlich schwächer wachsen als Deutschland. Den USA trauen die Experten auch im kommenden Jahr eine Zuwachsrate von mehr als zwei Prozent zu.

Besonders spannend ist die Entwicklung in China. Den Prognosen zufolge wird das Brutto­inlandsprodukt Chinas auch im kommenden Jahr um mehr als acht Prozent zulegen und somit einen Absturz vermeiden. Das ist auch eine gute Nachricht für den stark von Exporten abhängigen DAX. Auf den folgenden beiden Doppelseiten hat die Redaktion aussichtsreiche Aktien und Fonds für die zweite Jahreshälfte 2012 zusammengetragen. 
Die Prognosen der Profis für das zweite Halbjahr (pdf)

Aktien national
Kontrollierte Defensive und Werte mit Wendefantasie

Sicherheit ist Trumpf. Der Kurszettel des DAX aus dem ersten Halbjahr zeigt, dass Anleger defensive Branchen gesucht haben. Unternehmen wie RWE oder Fresenius versprechen unabhängig von der Konjunkturlage verlässliche Erträge. Da die Staatsschuldenkrise in der zweiten Jahreshälfte das dominierende Thema auch für die Aktienmärkte bleiben wird, dürfte Sicherheit ­weiter hoch im Kurs stehen.

Viele Aktien aus defensiven Branchen allerdings sind inzwischen ambitioniert bewertet. Beiersdorf etwa wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 25 bezahlt. Dieser Wert relativiert sich ein wenig durch das dicke Bargeldpolster des Konzerns, das im KGV nicht sichtbar wird. In den vergangenen zehn Jahren allerdings bewegte sich die Aktie des Nivea-Herstellers in einem KGV-Korridor von 15 bis 28 und notiert damit aktuell am oberen Rand. Sollte Beiersdorf bei den Quartalszahlen enttäuschen, drohen schmerzhafte Kursverluste.

Etliche Unternehmen aus zyklischen Branchen hingegen sind so stark unter Druck geraten, dass sie an der Börse unter ihrem Buchwert notieren. Im HDAX sind es 22 der 110 Titel. Der Buchwert der Lufthansa etwa deckt laut Daten des Finanzdiensts Bloomberg rechnerisch weniger als 60 Prozent des Börsenwerts. Ähnlich sieht es bei HeidelbergCement aus.

Da beide Unternehmen in der Vergangenheit operativ immer wieder in die Verlustzone gerutscht sind, bleiben diese Aktien riskant. Der Bewertungsabschlag aber ist inzwischen extrem. Zur Orientierung: Auf dem tiefsten Punkt der vergangenen zehn Jahre notierte die Lufthansa bei 49 Prozent des Buchwerts, HeidelbergCement bei 34 Prozent. Die Papiere sind für Trader interessant, die kurze Erholungsphasen nutzen wollen. Oder für Anleger mit langem Atem.

Die Aktien der deutschen Automobilhersteller haben zuletzt unter der Angst vor einer Abkühlung im für die Branche extrem wichtigen chinesischen Markt gelitten. Wir sehen die Branche dennoch weiter als Basisinvestment im DAX. Favorit der Redaktion bleibt BMW. Die Münchner sind am deutlichsten auf die Oberklasse fokussiert und können sich somit stärker als die Konkurrenz von der allgemeinen Konjunkturschwäche ­absetzen. Zudem legt BMW inzwischen mehr Wert auf die Dividende. 30 bis 40 Prozent des Netto­ergebnisses sollen ausgeschüttet werden. Analysten rechnen laut Bloomberg für das kommende Jahr mit 2,70 Euro je Aktie. Das entspräche einer Dividendenrendite von etwa 4,5 Prozent. Die BMW-Aktie sollte zu den Topwerten im DAX zählen, sobald sich das Börsenklima verbessert.

Kleinere Unternehmen können sich im operativen Geschäft stärker als Schwergewichte auf Nischenmärkte konzentrieren und dadurch vom allgemeinen Börsentrend absetzen. Bemerkenswert ist die Stärke der Symrise-Aktie. Der Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen beliefert die Hersteller von Nahrungsmitteln oder auch Parfüms, also Unternehmen aus defensiven Branchen. Symrise hat es geschafft, sich bei fast allen großen Herstellern in den Kreis der Kernlieferanten vorzuarbeiten. Der Umsatzanteil der Schwellenländer liegt bei rund 50 Prozent. Die Aktie ist auf aktuellem Niveau nicht mehr billig, im Markt aber halten sich hartnäckig Übernahmespekulationen. Symrise wäre ein attraktives Ziel für einen Bieter aus der Chemiebranche.

Kaufenswert für Anleger bleibt im deutschen Nebenwertesegment auch die Aktie des TecDAX-Aufsteigers Cancom. Dank des anhaltenden Booms beim zukunftsträchtigen Cloud-Computing dürfte das IT-Systemhaus operativ noch eine ganze Weile auf Wolke sieben schweben. Die Aktie ist mit einem KGV von zehn nicht überteuert und hat trotz der jüngsten Kursgewinne noch Potenzial nach oben.

Das gilt auch für die Titel des Laborausstatters Sartorius und für Deutsche Wohnen, die an der Börse seit Monaten positiv hervorstechen. Beide Firmen sind operativ flott unterwegs und verfügen nach Ansicht vieler Analysten nach wie vor über gute Wachstumsperspektiven. Der Aufwärtstrend sollte also anhalten.

Aktien international
Europa-Aufsteiger und US-Substanz

Für Essilor ist der Aufstieg in die Riege der 50 größten Werte der Eurozone ein zweifacher Erfolg: Europas größter Hersteller von Brillengläsern setzte sich mit einer Aktienperformance von über 30 Prozent im ersten Halbjahr im Euro Stoxx 50 an die Spitze. Die Profitabilität der Franzosen ist hoch, für das laufende Jahr werden 817 Millionen Euro Vorsteuergewinn aus rund 4,9 Milliarden Euro Umsatz erwartet. 2012 rechnen Analysten mit einem Gewinnwachstum von über 15 Prozent — das relativiert die hohe Bewertung. Essilor ist zudem Nummer 1 in einem vergleichsweise konjunkturunabhängigen Markt. Steigende Lebenserwartung spricht für florierende Geschäfte.

Der Neuling im Euro Stoxx 50 zählt zu den defensiven Aktien, denen die Redaktion auch weiterhin Kurspotenzial zutraut. Für den ­Modekonzern Inditex, der im ersten Halbjahr ebenfalls gut gelaufen ist, sehen wir gleichfalls gute Per­spektiven. Die Spanier stellen günstige Trendmode her und sind vom Abschwung in Europa weniger betroffen, zudem profitiert das Unternehmen vom Wachstum in den Emerging Markets.

Die Staatsschuldenkrise dauert an, Europa droht ein Konjunkturabschwung — Werte mit herausragender Marktstellung in defensiven Branchen bleiben deshalb auch im zweiten Halbjahr interessant. Risiken sehen wir dagegen weiterhin bei Banken oder Versicherern.

Im Dow Jones hat eine Bankaktie die höchste Kursentwicklung des ersten Halbjahres erzielt: Bank of America brachte über 50 Prozent Kursplus. Das Papier eignet sich nur für sehr spekulative Anleger.

Zwar schwächt sich auch in den USA die Konjunktur ab, gleichwohl sind die Perspektiven deutlich besser als in der Eurozone. Viele Technologiewerte bieten gleich mehrere Kaufargumente: starke globale Marktstellung, hohe Cashbestände, günstige Bewertung. Apple hat ­rekordverdächtige 100 Milliarden Dollar in der Kasse und glänzt mit Innovationen. Laut Ratingagentur Moody’s könnte der börsenschwerste Konzern der Welt Ende 2012 bereits 150 Milliarden in der Kasse ­haben.

Für den Suchmaschinenbetreiber Google sprechen ähnliche Argumente, die Liquidität liegt hier bei etwa 45 Milliarden Dollar. Der IT-Dienstleister IBM profitiert von nach wie vor steigenden Investi­tionsausgaben der globalen Unternehmen in IT-Technik. In einer Wachstumssparte bewegt sich der Speicherspezialist EMC, der Serverzentren ausstattet und am Trend zum Datenzugriff per Internet gut verdient. Auch die Aktie des Softwareriesen Microsoft ist empfehlenswert. Gemessen am prognostizierten Gewinnplus sind diese Aktien günstig.

Auch US-Unternehmen, die für Produktivitätssteigerungen im ­Agrarbereich sorgen, erfreuen sich hoher Nachfrage — die Ursache liegt in der wachsenden Weltbevölkerung. Attraktiv ist etwa die exportstarke Nummer 1 bei Land­maschinen, Deere & Co, aber auch der weltgrößte Agrar- und Biotechnikkonzern, Monsanto.

Anleihen
Der Tanz mit den Schulden

von Andreas Höß, Euro am Sonntag

Vertrauen ist auf dem Tanzparkett wichtig. An den Rentenmärkten ist das ähnlich. Wer Geld verleiht, möchte es auch zurückbekommen. Und daran glauben bei Staatsanleihen aus Südeuropa immer weniger Investoren.

Gefragter denn je waren da­gegen im ersten Halbjahr 2012 sichere Häfen wie Bundesanleihen oder US-Staatsanleihen. Deren Renditen gleichen zwar nicht einmal mehr die Inflation aus, aber Kurswetten über gehebelte ETFs auf das Anleihebarometer Bund Future (etwa ISIN: LU0530118024) oder auf US-Staatsanleihen (ISIN: DE000A0LGQB6) brachten rund zehn Prozent Plus. Wer hier noch einsteigt, sollte jedoch vorsichtig sein: Kurzfristig kann es noch gut laufen. Bundesanleihen sind aber bereits sehr teuer. Und ebbt die Krise ab, sind sichere Häfen weniger gefragt.

Ein besseres Risiko-Rendite-Profil bescheinigen einige Experten deshalb Anleihen aus Schwellenländern. Sie haben meist weniger Schulden, locken aber mit höheren Zinsen. Diesem Ruf folgt zum Beispiel der Fonds Emerging Markets Debt Portfolio von RCM Bernstein (ISIN: LU0246603467), er legte seit Jahresbeginn um zehn Prozent zu. Doch auch hier braucht es Mut. Steigt die Risiko­aversion, könnten ausländische Anleger Kapital aus den Schwellenländern abziehen, Zinssenkungen der lokalen Notenbanken drohen die Währungen zusätzlich zu belasten.

Gemischt sind die Aussichten auch für Unternehmensanleihen, die einen furiosen Jahresauftakt hinlegten. Besonders Hochzins­anleihen warfen hohe Gewinne ab, der entsprechende Fonds von Robeco (ISIN: LU0226953981) zehn Prozent. Die schwächere Konjunktur könnte das Segment unter Druck bringen. Wer Einzel­titel hält, braucht Vertrauen. Das er — zumindest bei soli­den Unternehmen — auch bei Kurskaprio­len nicht verlieren sollte.

Rohstoffe
Agrarpreise legen zu

von Peter Gewalt, Euro am Sonntag

Nicht Gold, nicht Öl und auch nicht Kupfer sind die Gewinner des ersten Halbjahres 2012. Soja, Raps und Weizen machen mit deutlichen Preissprüngen die ersten drei Plätze unter sich aus. Vorteil der Agrarrohstoffe im unsicheren Wirtschaftsumfeld: Die Notierungen sind nicht ganz so konjunktursensibel wie Energieträger und Industriemetalle. Nachfrage- und Angebotsfaktoren wie die Ernteaussichten sind starke Preistreiber. Vor allem die Dürre in den USA, aber auch in Russland hat in den vergangenen Wochen die Ernteaussichten verschlechtert.

Diese Entwicklung dürfte auch im zweiten Halbjahr die Agrar­rohstoffe verteuern. Anleger können mit der börsengehandelten Schuldverschreibung ETFS EUR Daily Hedged Agriculture DJ-UBS (ISIN: DE 000 A1N ZLJ 4) währungsgesichert auf einen breiten Agrarrohstoffkorb setzen. Ein vielversprechendes Investment ist auch der DWS Global Agribusiness (ISIN: LU 026 445 345 6), der auf die Nahrungsmittelproduzenten setzt und 2012 ein Plus von 14 Prozent ge­erntet hat.

Ein weiterer Favorit für die zweite Jahreshälfte ist Gold, das von der weltweit lockeren Geldpolitik und der traditionell stärkeren Nachfrage in den Wintermonaten profitieren dürfte. Wer das gelbe Edelmetall als Versiche­rung für den Fall einer starken Inflation ansieht, kann auf Barren und Münzen setzen (siehe €uro am Sonntag, Ausgabe 26). Wer renditeorientiert agieren will, kann in den börsengehandelten db Physical Gold ETC investieren (DE 000 A1E 0HR 8), den es auch als währungsgesicherte Variante gibt.

Eine Überraschung könnte beim Rohölpreis bevorstehen: Sollte sich die Situation in Syrien oder im Iran verschärfen, wird das schwarze Gold deutlich teurer werden. Große Profiteure wären dann Energieunternehmen wie Exxon oder Total.

Schwellenländer
Hoffen auf die sanfte Landung

Läuft die Wirtschaft schlecht, helfen Zinssenkungen. Das weiß man auch in China. Dort senkte die Notenbank schon zum zweiten Mal in diesem Monat die Leitzinsen, um die Konjunktur anzukurbeln. Denn acht Prozent Wirtschaftswachstum fühlen sich für das Reich der Mitte an wie eine mittelschwere Rezession.

Die Schwellenländer kämpfen mit nachlassendem Wachstum, sinkenden Rohstoffpreisen, ­Kapitalflucht und Währungs­abwertung. Das drückt die Börsen der Aufsteiger. Der Aktien­index MSCI Emerging Markets ist seit Jahresbeginn nur vier Prozent im Plus — und damit schlechter als der MSCI World.

Für langfristig orientierte Anleger könnte das eine Chance sein, um in stabile Schwellenländerfonds wie den Danske Emerging Markets (ISIN: LU 008 558 027 1) zu investieren. Denn Politik und Notenbanken haben in den Schwellenländern noch reichlich Munition, um die Konjunktur auf Vordermann zu bringen. Die Aktien in Asien und Lateinamerika sind tief gefallen, das könnte Schnäppchenjäger anziehen. Ihr Glück könnten sie etwa in China versuchen. Landet die dortige Wirtschaft nach dem kreditgetriebenen Boom der vergangenen Jahre sanft, könnte dies China-Fonds wie dem Aberdeen Chinese Equity (LU 023 148 374 3) Auftrieb geben.

Denn dass in Schwellenländern noch satte Gewinne möglich sind, zeigt die Türkei. Dort hat die Inflation wohl den Höhepunkt überschritten, das Wirtschaftswachstum geht nur langsam zurück, und die Börse ist seit Jahresbeginn 20 Prozent im Plus. Davon profitierte der Renaissance Ottoman (IE 00B 0T0 FN8 9) der die Hälfte seines Vermögens in der Türkei investiert hat. Ebenfalls prominent im Portfolio des Osteuropa-Fonds: das Rohstoffland Russland. Sollte der Ölpreis anziehen, könnte die Börse dort durchstarten.

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