von Klaus Schachinger, €uro am Sonntag
Inditex ist der Star der Börse in Madrid. Der H & M-Konkurrent, durch seine Zara-Boutiquen weltweit bekannt, steckt die Schuldenkrise zu Hause in Spanien und in Europa bisher gut weg.
Im Gegensatz zum heimischen Konkurrenten Mango will Inditex die Preise nicht senken, um den Konsum in krisengeschüttelten Märkten anzukurbeln. Für profitables Wachstum sorgt die Expansion der Spanier in Schwellenländer, allen voran nach China, wo Inditex in diesem Jahr das Gros der neuen Läden eröffnen will. Die Analysten der Société Générale schätzen, dass im laufenden Jahr nur noch 22 Prozent des Umsatzes auf den früheren Hauptmarkt Spanien entfallen und 45 Prozent aus Schwellenländern stammen werden.
Inditex selbst macht keine Angaben zum Umsatz nach geografischen Regionen. Im ersten Quartal (bis Ende April) hatte der Konzern, der für günstige Mode bekannt ist, mit einem Gewinnsprung um 30 Prozent auf 423 Millionen Euro überrascht. Der Umsatz legte um 15 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu. Zahlen fürs zweite Quartal gibt es erst am 19. September. Kaufen.
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