von Klaus Schachinger, Euro am Sonntag
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich bleibt zuversichtlich. Zwar werde der Markt für Flurförderzeuge voraussichtlich auch 2013 stagnieren, die solide Finanzkraft biete Jungheinrich aber die Voraussetzungen, Investitionsprojekte auch unter schwierigen Rahmenbedingungen umzusetzen. Der Auftragseingang soll laut Vorstand mit 2,2 Millionen Euro im laufenden Jahr leicht über dem Vorjahresniveau von 2,18 Milliarden Euro liegen. Der operative Gewinn soll trotz höherer Personalkosten und Ausgaben für Forschung und Entwicklung „annähernd“ das Niveau von 2012 erreichen. Mit der Bilanz für das dritte Quartal legte der weltweit drittgrößte Gabelstaplerkonzern nach Toyota und Kion ein operatives Ergebnis vor, das mit 38,5 Millionen Euro leicht über den 38,3 Millionen Euro des Vorjahres lag. Analysten hatten einen Rückgang prognostiziert. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 546 Millionen Euro. Bei sechs Prozent Gewinnwachstum für 2013 ist die Aktie nicht mehr günstig. Bei 30 Euro muss ein charttechnischer Widerstand überwunden werden. Anleger sichern sich mit einem Stopp (23,80 Euro) ab.
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