von Thomas Schmidtutz, Euro am Sonntag
Zum Jahresende herrscht bei SAP stets Hochbetrieb. Der Softwareriese macht zwischen Oktober und Dezember gut 40 Prozent seines Lizenzgeschäfts, da bleibt den Verkäufern keine Zeit zum Durchschnaufen. Doch so anstrengend wie im Schlussquartal 2012 war es wohl nur selten. Immerhin zwei Milliarden Euro Lizenzerlöse müsste der Konzern im vierten Quartal eingefahren haben, um den Erwartungen gerecht zu werden. Das wäre neuer Rekord.
Wenn nicht alles täuscht, dürften die Walldorfer das wohl geschafft haben. Darauf deuten jedenfalls die jüngsten Vorzeichen hin. So hatte sich SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe Mitte November noch optimistisch gezeigt: Die Pipeline sei stark. „Daher glaube ich, dass wir das angepeilte Wachstum für das vierte Quartal schaffen“, sagte er damals dieser Zeitung. Auch Erzrivale Oracle hatte Investoren vor Weihnachten mit einem unerwartet starken Lizenzwachstum beglückt. Investoren gehen bei SAP entsprechend in Stellung. Die Aktie notiert derzeit auf dem höchsten Stand seit 2000. Der Weg zum Allzeithoch bei 71 Euro ist damit frei.
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Das investieren Konzerne in Forschung und Entwicklung
Platz 20: LANXESS
Nach dem Einbruch der Zahlen im dritten Quartal 2012 belegt der Chemiekonzern mit Sitz in Leverkusen in diesem Ranking den letzten Platz. Die LANXESS AG investierte im Jahr 2011 0,2 Milliarden US-Dollar in die Forschung und Entwicklung.
Quelle: Booz & Co (www.booz.com) Bild: LANXESS