aktualisiert: 11.09.2012 11:46
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Wunschanalyse der Woche: Solarworld

SolarWorld: Von Eitel Sonnenschein keine Spur
Euro am Sonntag exklusiv
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€uro am Sonntag

von Joachim Spiering, Euro am Sonntag

Auch wenn die EU-Kommission ein Antidumping-Verfahren gegen die chinesische Solarbranche eingeleitet hat und damit einer Forderung von Solarworld-Chef, -Gründer- und -Großaktionär Frank ­Asbeck nachkommt: Ein Ende des Niedergangs des Solarkonzerns aus Bonn ist nicht in Sicht. Der Grund ist bekannt: Weltweit gibt es dermaßen viele Überkapazitäten, dass Solarmodule nur noch zu Niedrigstpreisen an den Mann gebracht werden können. Zudem hat sich Solarworld verspekuliert und viel zu teure Lieferverträge für Silizium abgeschlossen. Die Folgen sind dramatisch: Nachdem der Konzern im ersten Halbjahr bereits knapp 160 Millionen Euro verbrannt hat, musste er Mitte August seine Jahresprognosen heftig reduzieren. Statt eines Gewinns wird nun ein Verlust erwartet. Und auch in den kommenden Jahren ist wohl eher mit Verlusten zu rechnen. Das schränkt die finanzielle Bewegungsfreiheit des Konzerns immer stärker ein. Inzwischen mehren sich die Zweifel, ob Solarworld 2014 ein Schuldscheindarlehen und 2016 die erste Anleihe zurückzahlen kann. Fazit: Verkaufen.

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01.04.2014SolarWorld verkaufenIndependent Research GmbH
20.03.2014SolarWorld SellWarburg Research
29.11.2013SolarWorld verkaufenIndependent Research GmbH
29.11.2013SolarWorld haltenDeutsche Bank AG
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22.01.2013SolarWorld kaufenHot Stocks Europe
18.10.2011SolarWorld kaufenÖko Invest
20.09.2011SolarWorld kaufenÖko Invest
23.08.2011SolarWorld kaufenÖko Invest
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29.11.2013SolarWorld haltenDeutsche Bank AG
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16.11.2012SolarWorld holdDeutsche Bank AG
08.11.2012SolarWorld holdDeutsche Bank AG
20.08.2012SolarWorld neutralCitigroup Corp.
01.04.2014SolarWorld verkaufenIndependent Research GmbH
20.03.2014SolarWorld SellWarburg Research
29.11.2013SolarWorld verkaufenIndependent Research GmbH
20.08.2013SolarWorld verkaufenIndependent Research GmbH
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