von Klaus Schachinger, Euro am Sonntag
David Einhorn hat Vodafone auf seine Kaufliste gesetzt. Der einflussreiche Manager, dessen US-Hedgefonds Greenlight Capital - seit 1996 mit einer jährlichen Rendite von 20 Prozent unterwegs - rechnet mit einem Gebot des US-Telekomriesen Verizon für den britischen Mobilfunker. Das US-Mobilfunkgeschäft von Verizon Wireless wird von einem Gemeinschaftsunternehmen der beiden Konzerne betrieben.
Robin Bienenstock, Analyst der US-Investmentbank Sanford Bernstein, beurteilt die Lage ähnlich. „Mit einer Übernahme hätte Verizon die volle Kontrolle über das US-Joint-Venture und seine 98 Millionen Kunden und könnte Vodafones internationales Geschäft gut verkaufen“, sagt er. Verizon Wireless sei derzeit weltweit das attraktivste Portfolio in der Branche. Es werde keinen besseren Zeitpunkt geben, um die Werte zu heben, meint der US-Experte. Auch ein Verkauf von Vodafones 45-Prozent-Anteil an Verizon Wireless würde den Aktienkurs des britischen Konzerns beflügeln.
Vodafone-Chef Vittorio Colao schließt den Verkauf des Joint Ventures nicht mehr aus. Spekulativ.
ISIN: GB00B16GWD56
Kursziel: 2,50 Euro
Stopp: 1,80 Euro
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