18.03.2013 22:37
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Eurogruppe befürwortet schonendere Behandlung zyprischer Kleinsparer

   Kleine Sparguthaben sollten auch nach Meinung der Eurogruppe weniger stark zur Rettung der zyprischen Banken und des Landes herangezogen werden als größere. Darin stimmten die Finanzminister der Eurozone der Regierung Zyperns zu, die nach Protesten ihre ursprünglichen Pläne geändert hatte. Allerdings müsse die festgesetzte Summe von 5,8 Milliarden Euro unverändert aufgebracht werden, teilte die Eurogruppe im Anschluss an ihre Telefonkonferenz am Montagabend mit.

   Zypern hatte seine ursprünglichen Pläne dahingehend geändert, dass für Sparguthaben bis 100.000 Euro eine Zwangsabgabe von 3 Prozent erhoben werden solle. Von Guthaben bis 500.000 Euro sollten 10 Prozent abgezogen werden. Für Guthaben über 500.000 Euro wurde eine Abgabe von 15 Prozent vorgeschlagen.

   Zuvor war eine höhere Zwangsabgabe für Kleinsparer geplant. Im Zuge der Hilfsmaßnahmen sollten Bankkunden eine einmalige Abgabe von 6,75 Prozent auf Guthaben bis 100.000 Euro zahlen. Beträge über dieser Schwelle sollten mit 9,9 Prozent besteuert werden.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/cln

   (END) Dow Jones Newswires

   March 18, 2013 17:07 ET (21:07 GMT)

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