20.03.2017 20:55
Bewerten
 (0)

Eurogruppen-Chef: Bankenaufsicht EBA soll mittelfristig in EZB integriert werden

FRANKFURT/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der Chef der Eurogruppe will die zersplitterte europäische Bankenaufsicht auf absehbare Zeit unter einem Dach vereinen. Die EU-Bankenaufsicht EBA solle mittelfristig komplett in die Europäische Zentralbank (EZB) integriert werden, sagte Jeroen Dijsselbloem der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Dienstagausgabe). Eine Überführung der EBA-Funktionen in die EZB sei für ihn der "logische Ansatz".

Die Diskussion um eine Neuordnung der europäischen Finanzaufsicht hatte mit dem angekündigten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union Fahrt aufgenommen. Denn die European Banking Authority - kurz EBA - sitzt in London und braucht damit einen neuen Standort. Als derzeit wahrscheinlichste Variante gilt, dass die EBA mit der Versicherungsaufsicht EIOPA zusammengelegt wird. Diese sitzt wie die EZB in Frankfurt.

Die Aufsicht über die Finanzmärkte in der EU ist seit 2011 im Prinzip dreigeteilt: Neben EBA und EIOPA gibt es noch die in Paris sitzende Wertpapieraufsicht ESMA. Die EZB wiederum ist für die großen Banken im Euroraum zuständig. Wenn in den kommenden Jahren die Kapitalmarktunion in der ganzen EU vorangetrieben werde, müsse auch die Bankenaufsicht in eine europäische Behörde überführt werden, sagte Dijsselbloem der FAZ./das/edh

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX fester -- Großaktionäre drängen STADA-Führung zu Okay für Übernahme -- freenet, CTS, United Internet, RATIONAL, Rheinmetall und KRONES erhöhen Dividende -- Commerzbank im Fokus

Postbank zuversichtlich für 2017. Schweizerische Notenbank kauft weniger Devisen zur Schwächung des Franken. Apple im Visier: Hacker drohen am 7. April Millionen iPhones zu löschen. Commerzbank bleibt beim Pfund auf der Geberseite. Dollar-Bullen geben auf. Mega-Dividende: Die reichste Frau Deutschlands wird noch reicher.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Nordex AGA0D655
Apple Inc.865985
Allianz840400
E.ON SEENAG99
SAP SE716460
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
BMW AG519000
MediGene AGA1X3W0
Siemens AG723610
Deutsche Lufthansa AG823212