14.03.2013 17:06
Bewerten
 (0)

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem: Zehn Milliarden Euro für Zypern

    AMSTERDAM (dpa-AFX) - Das Rettungspaket der Euroländer für Zypern wird nach Aussagen des Chefs der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, rund zehn Milliarden Euro betragen. Von den ursprünglich geplanten 17,5 Milliarden Euro werde "noch viel gestrichen", sagte der niederländische Finanzminister am Donnerstag im Radio. Zypern müsse das Geld auch zurückzahlen.

    Zypern müsse im Gegenzug den Finanzsektor deutlich verkleinern, und streng gegen Geldwäsche vorgehen, sagte Dijsselbloem. "Gesetze und Regeln gegen Geldwäsche müssen in den Banken von Nikosia befolgt werden." Der Vorsitzende der Eurogruppe betonte, dass es bei der Hilfe für Zypern um das Vertrauen in die Eurozone und den Euro gehe. "Das werden wir nicht aufs Spiel setzen."

    Dijsselbloem schloss nicht aus, dass sich auch Russland an der Hilfe beteiligen werde. "Wir sind im Gespräch mit der russischen Regierung, ob sie auch etwas dazu beitragen kann, um Zypern aus dem Sumpf zu ziehen."/ab/DP/jkr

Heute im Fokus

DAX schließt über 9.000 Punkten -- Dow im Minus -- Yellen will geldpolitischen Kurs beibehalten -- Deutsche Bank erwägt milliardenschweren Anleihenrückkauf -- Heidelberger Druck, Disney im Fokus

Zynga weiter in roten Zahlen. Cisco begeistert Anleger mit Quartalszahlen. Tesla vermeldet Verlust je Aktie - Papier im Plus. Twitter vermeldet klares Umsatzwachstum - Aktie dennoch im Sinkflug. Boeing streicht Stellen. United Internet größter Aktionär von Tele Columbus.
Wer verdient am meisten?
Diese 10 Produkte sind nur für den ganz großen Geldbeutel
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die öffentliche Verschwendung
Wen sieht die BrandZ-Studie vorn?
Diese Materialien könnten Sie sich nach Ihrem nächsten Lottogewinn gönnen
Wer waren die Aktienstars des deutschen Leitindex?
Wie entwickelten sich Rohstoffe im 3. Quartal?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Geldgeber Griechenlands sind mit den Reformbemühungen der Regierung in Athen laut einem Medienbericht noch nicht zufrieden. Ist für Sie das Thema Grexit abgehakt?