03.01.2013 14:49
Bewerten
 (1)

Eurogruppen-Chef Juncker nimmt Merkel in Schutz

    BRÜSSEL/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegen Kritik an ihrer europäischen Sparpolitik in Schutz genommen. "Der Eindruck, Frau Merkel sei die Feindin der Südeuropäer, ist völlig falsch", sagte Juncker im Interview mit den "VDI nachrichten" (Freitag). "Sie hält am Stabilitätskurs fest. Und Stabilität ist das, was wir den Europäern mit und durch den Maastricht-Vertrag versprochen haben."

 

    Für die Hilfszahlungen an die südeuropäischen Krisenstaaten stehe Deutschland nicht allein gerade, sagte Juncker. Zwar habe die Bundesrepublik besonderes Gewicht in der Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise. "Das liegt an der schieren Größe", so Juncker. "Aber es ist keinesfalls so, dass Deutschland in Europa den Kurs diktieren könnte." Auch die Niederlande, Schweden, Luxemburg oder Österreich pochten auf stabile Haushalte./hrz/DP/she

 

Artikel empfehlen?
Kostenlosen Report anfordern

Heute im Fokus

DAX schließt mit Gewinn -- Wer ist Martin Winterkorn? - Ein Qualitätsfanatiker will bei VW ganz nach oben --US-Börsen in der Gewinnzone -- Tesla, Biotest, Apple, METRO im Fokus

Venezuela will Goldreserven verpfänden. Karstadt-Tarifverhandlungen unterbrochen. IPO: Börsengang von Sixts Leasing-Tochter für 7. Mai geplant. ThyssenKrupp expandiert in Nordamerika. 45-Milliarden-Fusion gescheitert: Comcast bläst TWC-Übernahme ab. Draghi: Die Zeit für Griechenland-Rettung wird knapp.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die schlechtesten Index-Performer

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach den gescheiterten Tarifgesprächen am Sonntag offiziell beschlossen, erneut zu streiken. Haben Sie dafür Verständnis?