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04.08.2008 20:28

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Europa-Schluss: Deutliche Abschläge, Quartalszahlen im Fokus

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Montag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Im Fokus standen auch zum Wochenauftakt einige Quartalszahlen. Mit Spannung warten die Anleger zudem auf die anstehenden Zinsentscheidungen der Fed und der EZB.

Der Dow Jones Euro Stoxx 50 verlor bis zum Handelsende 0,82 Prozent auf 3.289,26 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 1,00 Prozent auf 2.823,94 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 0,54 Prozent auf 743,10 Punkte.

An der Londoner Börse verloren HSBC über ein Prozent. Aufgrund höherer Sonderbelastungen hat sich der Gewinn des Kreditinstituts im ersten Halbjahr um 29 Prozent verringert.

Für die Royal Bank of Scotland ging es leicht nach unten. Hier stand ein Bericht der britischen Tageszeitung "The Times" im Blick, wonach die Bankgesellschaft am kommenden Freitag voraussichtlich einen Rekordverlust ausweisen wird.

Einen kräftigen Satz nach vorne von rund 8 Prozent machten Imperial Energy. Zuvor hat der Ölkonzern Presseberichte über ein weiteres Gebot eines weiteren Interessenten bestätigt.

In Paris stiegen Air Liquide leicht an. Der französische Industriegasehersteller konnte sein Ergebnis im ersten Halbjahr um gut 8 Prozent steigern, was auf eine stärkere Nachfrage nach Wasserstoff und Aufträge in Asien zurückzuführen ist.

Novartis rücken in Zürich um gut 2 Prozent vor. Die Anleger honorieren damit eine Meldung, wonach der Pharmakonzern in den USA die Marktzulassung als Erstlinientherapie für die beiden Bluthochdruckmittel Diovan und Exforge erhalten hat.

Anteilsscheine der Telegraaf Media Groep brechen in Amsterdam um über7 Prozent ein, nachdem die Mediengruppe eine Beteiligung an ProSiebenSat.1 bekannt gegeben hat.

Fortis verloren in Brüssel 3,5 Prozent. Der britisch-niederländische Finanzdienstleister gab zuvor bekannt, dass sein Gewinn im zweiten Quartal um 49 Prozent gesunken ist, was auf hohe Abschreibungen zurückzuführen ist.

Delhaize legten nach Zahlen 1,3 Prozent zu. Der belgische Einzelhandelskonzern hatte seinen Gewinn im zweiten Quartal um 43 Prozent gesteigert, was vor allem mit Einmalausgaben im Vorjahr zusammenhängt. (04.08.2008/ac/n/m)

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