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07.04.2008 20:32

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Europa-Schluss: Deutliche Zugewinne, Airlines im Fokus

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Montag mit deutlichen Zugewinnen aus dem Handel. Dank positiver Vorgaben aus Asien verzeichneten die europäischen Börsen zum Wochenauftakt mehrheitlich Kursgewinne.

Der Dow Jones Euro Stoxx 50 gewann bis zum Handelsende 0,88 Prozent auf 3.828,46 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gewann wiederum 0,91 Prozent auf 3.209,09 Zähler. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 0,80 Prozent auf 875,76 Punkte.

Nestlé-Papiere zogen in Zürich um rund ein Prozent an. Der Pharmariese Novartis hat mit dem Nahrungsmittelkonzern eine Vereinbarung getroffen, im Rahmen derer Novartis das Recht zum Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Alcon, den Weltmarktführer in der Augenheilkunde, erhält. Titel von Novartis fielen gegen den Trend um 1,4 Prozent zurück.

ABB stachen mit einem Plus von 1,5 Prozent im Markt. Der schweizerische Mischkonzern gab zuvor bekannt, dass sich ABB Deutschland weiterhin auf Wachstumskurs befindet.

In Paris ging es für Air France-KLM um 3 Prozent nach oben. Nach Angaben der italienischen Zeitung "La Repubblica" wird das Board der Fluggesellschaft noch heute zusammenkommen, um darüber zu entscheiden, unter welchen Bedingungen die Verhandlungen mit der ins Schlingern geratenen italienischen Alitalia wieder aufgenommen werden könnten. Ferner legten die Franzosen die Passagierzahlen für den Monat März auf den Tisch. Die Aktie von Alitalia wurde weiterhin nicht gehandelt.

An der Londoner Börse verteuerten sich easyJet um 2,2 Prozent. Die britische Billigfluglinie verzeichnete im vergangenen Monat ein deutliches Passagierplus. Die skandinavische Airline SAS konnte ebenfalls überzeugende Passagierzahlen für März vermelden. In der Folge ging es hier um 6,4 Prozent nach oben.

Daneben zogen Centrica um gut 4 Prozent an. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge haben die beiden Energieversorger RWE und EDF Verhandlungen mit den Briten über ein mögliches Übernahmeangebot für den Atomkraftkonzern British Energy aufgenommen. Während Aktien von British Energy leicht zulegten, gaben EDF-Titel in Paris 1,7 Prozent ab.

Nach Angaben der "Sunday Times" zufolge arbeitet die amerikanische Private Equity-Gesellschaft J.C. Flowers & Co. derzeit einem verbesserten Übernahmeangebot für den britischen Lebensversicherer Friends Provident. Der Versicherer hatte vor einer Woche bekannt gegeben, dass man eine vorläufige Offerte der J.C. Flowers & Co. in Höhe von 3,5 Mrd. Britischen Pfund (GBP) bzw. 150 Pence pro Aktie zurückgewiesen hat. Der Zeitung zufolge ziehen Berater der Private Equity-Gesellschaft nun einen Kaufpreis zwischen 150 und 160 Pence pro Aktie in Betracht. In der Folge legten Friends Provident-Papiere 2,3 Prozent zu. (07.04.2008/ac/n/m)

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