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06.03.2009 20:34

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Europa-Schluss: Erneut kräftige Abschläge

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen auch am Freitag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Trotz der bereits drastischen Vortagesverluste ging es auch zum Wochenschluss weiter nach unten. Im Fokus standen dabei die US-Arbeitsmarktdaten.

Der Dow Jones Euro Stoxx 50 verlor bis zum Handelsende 1,89 Prozent auf 1.817,24 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab 1,07 Prozent auf 1.629,18 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 1,24 Prozent auf 436,24 Punkte.

Unternehmensseitig hielt sich die Nachrichtenlage in Grenzen. Der britische Werbe- und Marketingkonzern WPP Group gab heute bekannt, dass er im abgelaufenen Fiskaljahr einen Umsatz- und operativen Ergebnisanstieg erzielt hat. Für 2010 rechnet der Konzern mit einer gewissen Erholung der Geschäftsentwicklung. Die Aktie gewann in London über 4 Prozent.

Dagegen brachen Papiere des britischen Baustoffhändlers Wolseley um mehr als 15 Prozent ein.. Der Konzern musste im ersten Halbjahr aufgrund hoher Einmalbelastungen einen deutlichen Verlust ausweisen und hat zudem eine Kapitalerhöhung sowie die Streichung der Zwischendividende angekündigt.

Der französische Umweltservice-Konzern Veolia Environnement hatte im abgelaufenen Fiskaljahr unter der allgemein schwachen konjunkturellen Entwicklung sowie hohen Einmalbelastungen zu leiden und verbuchte erwartungsgemäß einen deutlichen Ergebnisrückgang. Am Markt kommt das Zahlenwerk aber offenbar gut an. Der Titel legt in Paris mehr als 3,5 Prozent zu.

An der Wiener Börse stachen Papiere von Andritz mit einem Minus von fast 12 Prozent ins Auge. Der Technologiekonzern konnte im Geschäftsjahr 2008 zwar ein Umsatz- und Gewinnwachstum verzeichnen. Für 2009 erwartet man allerdings einen Rückgang des Umsatzes um ca. 15 Prozent sowie eine Verringerung des Konzernergebnisses.

Im Zürich schlossen Basilea unverändert. Wie das Biopharma-Unternehmen heute mitteilte, zeigt das innovative Antibiotikum BAL30072 in Empfindlichkeitstests und Infektionsmodellen im Tier eine bisher unübertroffene Wirksamkeit gegen einige äußerst schwer behandelbare Bakterien.

Der schweizerische Pharmakonzern Roche hat heute das Übernahmeangebot für den US-Biotechnologiekonzern Genentech erhöht und die Angebotsfrist verlängert. So wurde der Angebotspreis für den Kauf aller ausstehenden Aktien von Genentech von 86,50 Dollar auf 93,00 Dollar je Titel erhöht und das öffentliche Angebot bis Freitag, 20. März 2009, um 24.00 Uhr (New York City Time) verlängert. Die Roche-Namensaktie schloss heute etwas fester. (06.03.2009/ac/n/m)

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