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01.08.2007 20:32

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Europa-Schluss: Kräftige Abschläge, US-Immobilienkrise belastet

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Mittwoch mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Dabei wirkt sich vor allem die US-Immobilienkrise belastend aus. Gestern hatte der amerikanische Hypothekenfinanzierer American Home Mortgage Investment Liquiditätsprobleme eingestehen müssen. Woraufhin die Aktie ins Bodenlose stürzte und Finanztitel mit nach unten zog.

Der Euro Stoxx 50 verlor bis zum Handelsende 1,82 Prozent auf 4.237,05 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 1,47 Prozent auf 3.738,61 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 1,74 Prozent auf 1.002,15 Punkte.

Anteilsscheine von Arcelor Mittal schafften zur Tagesmitte hin den Sprung in die Pluszone und legten in Amsterdam am Ende 2,2 Prozent zu. Der größte Stahlkonzern der Welt konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal um 50 Prozent steigern und die Analystenerwartungen übertreffen.

Papiere des Verlagskonzerns Wolters Kluwer, der im zweiten Quartal dank verbesserter Margen einen Umsatz- und Ergebnisanstieg verbuchte, gaben 2,2 Prozent ab.

In London knickten Papiere der Bankgesellschaft HBOS trotz guter Quartalszahlen um knapp 2,8 Prozent ein. Im gesamten Finanzsektor belastet die US-Immobilienkrise erheblich, nachdem in dieser Woche mit der deutschen IKB erstmals auch außerhalb der USA Probleme aufgetaucht waren. Ähnlich hart traf es da auch BNP Paribas, obwohl die Bankgesellschaft im zweiten Quartal eine Gewinnsteigerung von 20 Prozent erzielt hat. Am Ende gab der Titel 1,3 Prozent nach.

Die Aktie von Cadbury Schweppes traf es mit einem Minus von mehr als 8 Prozent allerdings noch härter. Der Konditorei- und Getränkekonzern verbuchte im ersten Halbjahr einen massiven Gewinneinbruch.

Dagegen hielten sich Titel von Prudential mit einem Minus von 0,8 Prozent recht stabil. Der Versicherungskonzern meldete heute, dass er seinen Gewinn im ersten Halbjahr um 59 Prozent steigern konnte.

Die Aktie des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis, der heute einen unerwartet starken Gewinnrückgang meldete, sackte in Paris um über 3 Prozent ab. Darüber hinaus hat das Board des Konzerns einem Aktienrückkauf-Programm zugestimmt, durch das eigene Aktien im Wert von bis zu 3 Mrd. Euro bis Mitte Mai 2008 zurückgekauft werden können.

Veolia Environnement präsentierten sich nach Zahlen besser als der Gesamtmarkt, der Wert verliert nur leicht. Der französische Umweltservice-Konzern verbuchte im ersten Halbjahr dank der starken Entwicklung im Bereich Wasseraufbereitung einen deutlichen Umsatzanstieg. (01.08.2007/ac/n/m)

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