Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Mittwoch mit festerenTendenzen aus dem Handel. Zur Wochenmitte standen besonders die Bankwerte im Fokus.
Der Dow Jones Euro Stoxx 50 gewann bis zum Handelsende 4,41 Prozent auf 2.322,78 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 legte 2,89 Prozent auf 2.020,50 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Plus von 3,46 Prozent auf 533,88 Punkte.
Sich verdichtende Gerüchte um die Gründung einer "Bad Bank" in den USA sowie die am Abend anstehende Sitzung der Fed, von der sich die Anleger weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Wirtschaftskrise erhoffen, verhalfen dem Finanzsektor europaweit zu einer deutlichen Erholung. Daneben sorgten im Finanzsektor vor allem die überraschend guten Zahlen der spanischen Marktführer Banco Santander und BBVA. Während Aktien der Banco Santander um über 13 Prozent nach oben schossen, ging es bei der BBVA um fast 8 Prozent nach oben. Auch in der Schweiz, Großbritannien und Frankreich verzeichneten die Finanzwerte kräftige Kursgewinne.
Die Aktie des Technologiekonzerns STMicroelectronics tendierte in Paris 0,9 Prozent leichter. Das Unternehmen hat im vierten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen einen deutlichen Verlust verbucht, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Nettogewinn ausgewiesen worden war
In Zürich sackten Novartis nach Zahlen um gut 5 Prozent ab. Der Pharmakonzern konnte Umsatz und Ergebnis im Jahr 2008 verbessern, blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück.
Der norwegische Aluminiumkonzern Hydro hat hohe Einmalbelastungen für das vierte Quartal angekündigt. Demnach werde man im Schlussquartal angesichts der zuletzt deutlich rückläufigen Rohstoffpreise sowie der anhaltend negativen Rahmenbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten Abschreibungen auf einige Assets sowie auf Lagerbestände vornehmen müssen. Die Aktie gewann rund 5 Prozent. (28.01.2009/ac/n/m)